Heimspiel: Petra Grothues (v. l.) mit „Abby" (9), Vivien Withof mit „Barny" (5) und Leonie Schmitz mit „Karl" (3) von den Hundefreunde Greffen gingen in der Klasse „L" an den Start. - © Joe Cubick
Heimspiel: Petra Grothues (v. l.) mit „Abby" (9), Vivien Withof mit „Barny" (5) und Leonie Schmitz mit „Karl" (3) von den Hundefreunde Greffen gingen in der Klasse „L" an den Start. | © Joe Cubick

Harsewinkel Die Greffener Hundefreunde luden zum Agility-Turnier ein

Fast 100 Teilnehmer-Duos stellten am Wochenende ihre Schnelligkeit und Geschicklichkeit im Parcours unter Beweis

Joe Cubick

Harsewinkel-Greffen. Mit fast 100 Teilnehmern – einige Meldeplätze waren noch frei – richteten die Hundefreunde Greffen am Wochenende auf dem Gelände an der St.-Johannes-Schule ihr großes Agility-Turnier aus. Die Teilnehmer kamen dabei aus dem Umkreis von etwa 150 Kilometern, zum Teil aus dem Raum Hannover oder auch aus dem Ruhrgebiet. So auch Richterin Inge Kurz, die aus Oberhausen angereist war. „Wir begrenzen unser Turnier immer auf maximal 100 Starter, denn sonst brauchten wir einen zweiten Richter", erklärte Petra Grothues. Die Agility-Beauftragte des Veranstalters war mit ihrem neunjährigen Abby am Start. Neben ihr waren noch etwa zehn Mitglieder der Hundefreunde Greffen dabei. Aber auch sonst waren die rund 60 Mitglieder mit etwa 80 Vierbeinern in die Organisation des Turniers, das die Greffener seit zehn Jahren möglichst immer am ersten Sommerferien-Wochenende ausrichten, involviert. „Alles hat bestens geklappt", faste Heinz-Jürgen Flügge den ersten Tag am frühen Samstagnachmittag zufrieden zusammen. Der 2. Vorsitzende des Vereins war – wie schon so oft – für die Moderation des gesamten Turniers verantwortlich. Für den Sonntag war nichts anderes zu erwarten, da im Grunde die selben Vierbeiner mit Herrchen oder Frauchen an den Start gingen. „Der eine oder andere kommt vielleicht noch hinzu. Doch die meisten Teilnehmer aus weiterer Entfernung reisen mit dem Wohnmobil an und bleiben über Nacht", wusste Petra Grothues aus Erfahrung. Agility verlangt von Tier und Mensch sehr viel Koordination, Körpergefühl und schnelle Reaktionen. Denn der Hundehalter muss sein Tier an der unsichtbaren Leine durch den Parcours lenken. Dabei läuft er neben den Hindernissen her und steuert den Hund lediglich durch Körpersprache und Hörzeichen. Bei diesem Sport ist eine Teamleistung gefragt. Hier können Mensch und Hund zeigen, wie gut sie aufeinander eingestellt sind. Es gewinnt das schnellste Team mit den wenigsten Fehlern. Agility eignet sich für fast alle Hunderassen. Es gibt die Klassengrößen Small, Medium und Large, nach denen sich die Höhe der Hindernisse richtet.

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