Auf die grüne Wiese: An der Straße "Am Krummen Timpen" sollen bis zu 85 Wohneinheiten mit Ein- und Mehrfamilienhäusern sowie Doppelhaushälften entstehen. - © Burkhard Hoeltzenbein
Auf die grüne Wiese: An der Straße "Am Krummen Timpen" sollen bis zu 85 Wohneinheiten mit Ein- und Mehrfamilienhäusern sowie Doppelhaushälften entstehen. | © Burkhard Hoeltzenbein

Marienfeld „Krummer Timpen: Hier entstehen in Harsewinkel 36 Bauplätze

"Krummer Timpen": Im Marienfelder Norden sollen an der Wadenhardstraße 36 Bauplätze mit bis zu 85 Wohneinheiten entstehen. Die Pläne will die Stadt im beschleunigten Verfahren vorangebringen

Burkhard Hoeltzenbein

Marienfeld. Beim geplanten Baugebiet "Krummer Timpen" in Marienfeld drückt die Stadt aufs Tempo. Im beschleunigten Verfahren soll der Bebauungsplan aufgestellt werden. Mit dem Projekt reagiert die Stadt auf die hohe Nachfrage im Ort. Wo heute noch eine landwirtschaftliche genutzte Wiese liegt, sollen demnächst Ein- und Mehrfamilienhäuser entstehen. Auf dem etwa vier Fußballplätze großen Areal im Winkel von Wadenhardstraße und der Straße "Am Krummen Timpen" sind insgesamt 36 Bauplätze mit bis zu 85 Wohneinheiten geplant. Der Fahrplan, den die Verwaltung in der Bauausschusssitzung vom 22. März aufstellte, sieht vor, die Planungen für das Baugebiet am nordwestlichen Ortsrand schon im Sommer abzuschließen. Dafür wurde für kommenden Dienstag, 14. April, ab 17 Uhr gleich eine doppelte Sondersitzung anberaumt. Die Mitglieder des Bau- und Planungsausschusses sind in Sachen Straßenerschließung gefordert. Die Mitglieder des Betriebsausschusses könnten den Weg bei der Entwässerung frei machen. Das Plangebiet soll nach den Plänen des Büros Tischmann & Schooten über die Wadenhardstraße erfolgen. Über die Straße "Am krummen Timpen" erreichen Anlieger den nördlichen Teil des Areals. Um die künftigen Bewohner vor Lärm zu schützen, wird zur Wadenhardstraße ein 15 Meter breiter Streifen frei gelassen. Hier könnten Parkplätze entstehen. Dahinter sind zunächst zweigeschossige Mehrfamilienhäuser vorgesehen. An diese anschließend sind Einfamilienhäuser und Doppelhaushälften geplant, die eine energetisch effiziente Ausrichtung haben sollen. Entlang der Stromtrasse soll eine Grünfläche das Gelände teilen.

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