Begeistern ihre Zuhörer: Das Kolpingorchester Harsewinkel (KOH) bot beim Frühjahrskonzert in der ausverkauften Mehrzweckhalle vielschichtige musikalische Highlights auf einem hohen, ansprechenden Niveau. - © Joe Cubick
Begeistern ihre Zuhörer: Das Kolpingorchester Harsewinkel (KOH) bot beim Frühjahrskonzert in der ausverkauften Mehrzweckhalle vielschichtige musikalische Highlights auf einem hohen, ansprechenden Niveau. | © Joe Cubick

Harsewinkel Erstes Konzert mit neuem Dirigenten in Harsewinkel

Das Kolpingorchester entführt rund 1.000 Zuhörer auf eine "musikalische Entdeckungsreise". Die folgen den Musikern gern - auch bis zum "Mount Everest"

Joe Cubick

Harsewinkel. Mit einer überaus ansprechenden "musikalischen Entdeckungsreise", wie die Musiker es selbst nannten, begeisterte das Kolpingorchester am Samstagabend die rund 1.000 Zuhörer in der ausverkauften Mehrzweckhalle. Beim dem Konzert präsentierten die 67 Mitglieder des Orchesters sowie auch der musikalische Nachwuchs aus Schüler- und Jugendorchester musikalische Highlights unterschiedlicher Stilrichtungen. Das alle zwei Jahre vom renommierten heimischen Klangkörper dargebotene Frühjahrskonzert stand dieses Mal auch im Zeichen der neuen musikalischen Leitung. Vor rund einem Jahr hat der Wahlmünsteraner Julian Teltenkötter den Dirigentenstab übernommen. Wie jetzt deutlich zu hören war, ist es dem 27-Jährigen gelungen, seine Begeisterung für die Blasmusik an die Hobbymusiker weiterzugeben und seine Ideen zu vermitteln. Die intensive Probenarbeit und das große Engagement jedes einzelnen Orchestermitgliedes hat sich hörbar gelohnt. So sprach der durch das abwechslungsreiche Programm führende Moderator Frank Harberstroh von "grandios" und empfahl das Orchester mit Blick auf den heimischen Bundestagsabgeordneten Ralph Brinkhaus - einer von zahlreichen Ehrengästen - für den Bundespresseball. Der erste, symphonischer gehaltene Teil des Konzerts startete mit "A Hunting Celebration", um gleich anschließend musikalisch hoch hinauf auf den "Mount Everest" zu gehen. Der Auswahl von Filmmusik von John Barry, Komponist der bekannten James-Bond-Melodie, folgte ein Ausflug in die Popmusik mit einem "Coldplay"-Potpourri. Dass das Kolpingorchester eine vielversprechende musikalische Zukunft hat, das unterstrichen das Schülerensemble und das Jugendorchester nachhaltig. Unter Leitung von Ann-Kathrin Mense und Elmar Jennen zeigte der musikalische Nachwuchs Vielseitigkeit und Können. Der dritte Teil ging dann in den Bereich der U-Musik, wobei der gesamte Konzertabend mehr als nur unterhaltend war. Insgesamt boten die Musiker einen gekonnten Mix aus moderner Popmusik und klassischen Standards. Selbstverständlich wurde das Orchester nicht ohne Zugabe entlassen. Es intonierte den bekannten Radetzky-Marsch.

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