Die Baugebiete: Reinhard Pawel (v. l.), Sabine Amsbeck-Dopheide und Markus Ehrlich präsentieren die Pläne. - © Nicole Hille-Priebe
Die Baugebiete: Reinhard Pawel (v. l.), Sabine Amsbeck-Dopheide und Markus Ehrlich präsentieren die Pläne. | © Nicole Hille-Priebe

Harsewinkel Stadt plant neue Baugebiete in Harsewinkel

Mitte 2018 könnten die ersten Grundstücke erworben werden

Nicole Hille-Priebe

Harsewinkel. Gute Nachrichten für alle, die sich schon lange ein Eigenheim in Harsewinkel wünschen: "Bei uns haben sich rund 320 Interessenten gemeldet, die gerne in Harsewinkel, Marienfeld und Greffen bauen möchten. Die Stadt plant nun mehrere Baugebiete, die wir bereits konkret vorstellen können", erklärte Bürgermeisterin Sabine Amsbeck-Dopheide bei einem Pressegespräch zum Thema. Der Rat wird die Grundstückspreise in den nächsten Wochen festsetzen, sie werden voraussichtlich 30 Euro über dem bisherigen Quadratmeterpreis liegen. MARIENFELD Am schnellsten wird es in Marienfeld gehen, wo in einem beschleunigten Verfahren bereits ab Mitte 2018 rund 60 Grundstücke in den Baugebieten "Remse III" und "Am krummen Timpen" verkauft werden sollen. "Die Käufer können voraussichtlich Ende 2018 mit dem Bau beginnen", erklärt Reinhard Pawel, Fachbereichsleiter Bauen. Auf der städtischen Liste der Grundstücksinteressenten stehen rund 70 Bauwillige, die in Marienfeld ein Grundstück für ein Einfamilienhaus suchen. "Erfahrungsgemäß kaufen nicht alle, die sich in die Liste eingetragen haben, tatsächlich ein Grundstück. Die Nachfrage nach Einfamilienhausgrundstücken dürfte deshalb mit dem Angebot der 60 zwischen 500 und 700 Quadratmeter großen Grundstücke gedeckt werden können", so Amsbeck-Dopheide. Im Baugebiet "Am krummen Timpen" sollen zudem vier Grundstücke für den Bau von Mehrfamilienhäusern mit je vier Wohneinheiten angeboten werden. HARSEWINKEL In Harsewinkel haben 250 Personen ein Interesse an einem Baugrundstück angemeldet. "Rund 150 von den Interessenten würden nach eigenen Angaben auch in Marienfeld oder Greffen bauen. Ob einige von diesen Bauwilligen in Marienfeld zum Zuge kommen, wird sich zeigen, wenn die Grundstücke verkauft werden", sagt Pawel. Nach den Erfahrungen der letzten Jahre sei davon auszugehen, dass in der Regel ein Drittel der Interessenten tatsächlich kaufen. Das wäre ein tatsächlicher Bedarf für den Ortsteil Harsewinkel von 80 bis 90 Wohnbaugrundstücken. "Zwölf Grundstücke können nach aktuellem Planungsstand im Baugebiet Prozessionsweg im 1. Quartal 2019 angeboten werden. Zeitgleich sollen weitere 31 Grundstücke im Baugebiet Olden Hof, Oesterweger Straße gegenüber der Rettungswache auf den Markt kommen. Bereits Mitte 2018 wird voraussichtlich der Bebauungsplan westlich der Steinhäger Straße rechtskräftig, in dem weitere 17 Grundstücke entstehen", erklärt Markus Ehrlich vom Fachbereich Bauen. Da in den drei neuen Baugebieten auch Doppelhäuser möglich sind, könnten im Ortsteil Harsewinkel so weitere 84 Wohneinheiten entstehen. Für den Mietwohnungsbau komme man im Ortsteil Harsewinkel auf rund 20 Grundstücke in den drei Baugebieten, so dass bis zu 100 Wohneinheiten gebaut werden könnten. Da zudem nur 36 der insgesamt 320 Interessenten auf der Liste nicht aus Harsewinkel kommen, könne man davon ausgehen, dass sich dann auch der Mietwohnungsmarkt entspannt. GREFFEN Das letzte städtische Grundstück wurde in Greffen erst vor wenigen Wochen verkauft. Für Greffen stehen deshalb nur drei Grundstücksinteressenten auf der Liste, die ausdrücklich in Greffen ein Einfamilienhausgrundstück suchen. Alle drei haben ihr Interesse erst im Laufe des Jahres angemeldet. Die Stadt nimmt Verhandlungen auf, um weitere Baulandflächen zu erschließen. Weitere Informationen und Pläne gibt es unter den Bereichen "Aktuelles" und "Bauplätze in der Stadt" unter www.harsewinkel.de

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