Lebt seinen Traum: Tay Schmedtmann berührt mit seiner außergewöhnlichen Stimme. - © Christian Weische
Lebt seinen Traum: Tay Schmedtmann berührt mit seiner außergewöhnlichen Stimme. | © Christian Weische

Halle Heimspiel: „The Voice“ Tay Schmedtmann singt bei den Gerry Weber Open

Theresa Feldhans

Halle. „Ich bin unglaublich aufgeregt, zu Hause vor Publikum zu spielen", sagte Tay Schmedtmann noch vor seinem Auftritt bei den Gerry Weber Open. Der Lebensmittelpunkt des gebürtigen Brockhageners sei noch immer sein „Zimmer bei Mama", und trotzdem müsse er sich daran gewöhnen, nun öfter in Hotelzimmern aufzuwachen als zu Hause. Der Gewinner der TV-Sendung „The Voice of Germany" hat seinen Erfolg bis heute noch nicht richtig verarbeitet: „Das Ganze war so groß und großartig, dass ich mich teilweise gar nicht mehr richtig daran erinnern kann", sagt er schmunzelnd. Nach seinem Erfolg ist es etwas ruhiger um ihn geworden. Nicht ohne Grund: Tay arbeitet an seinem ersten eigenen Album. „Und dafür möchte ich mir die Zeit nehmen, die es braucht, damit es mich zu 100 Prozent widerspiegelt." Dabei setzt er voll auf die deutsche Sprache. „Mit der kann ich mich einfach am besten ausdrücken." Das bewies der 21-Jährige mit der berührenden, tiefen Stimme am Sonntagabend. Neben seinem eigenen Song „Lauf Baby Lauf" sowie Coversongs wie „Starke Schulter", Sarah Connors „Keiner ist wie du" oder „HEY" von seinem Showmentor Andreas Bourani bewies er aber auch mit „Human" oder John Legends „Love me now", dass Englisch seiner Stimme auch sehr gut steht.

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