Begann mit Verspätung: Geiger David Garrett in Halle. - © Oliver Krato
Begann mit Verspätung: Geiger David Garrett in Halle. | © Oliver Krato

Halle Ärger um lange Wartezeiten bei Einlass zu David-Garrett-Konzert

Haller Veranstalter spricht von „unbefriedigender Einlasssituation"

Jens Reddeker

Halle. Es war eine alles andere als entspannte Anreise für Fans von Geiger David Garrett. Wer Tickets fürs Konzert am Dienstagabend im Haller Gerry-Weber-Stadion hatte, musste lange Wartezeiten in eisiger Kälte in Kauf nehmen, bis der gebuchte Platz erreicht war. Zahlreiche Besucher waren mächtig verärgert über zeitraubende Einlasskontrollen. Am Mittwoch verschickten die Veranstalter der "Gerry Weber Management & Event" sogar eine Pressemitteilung, um die Wartezeiten zu erklären. Darin heißt es, dass "verstärkte Sicherheitskontrollen und die derzeitige Verkehrsthematik (Straßenbaumaßnahmen A 33 und L 782)" rund ums Stadion zu der "verlängerten Einlasssituation" geführt hätten. Auch der verspätete Konzertbeginn - 19.20 Uhr statt 19 Uhr - und eine zusätzlich geöffnete Einlassschleuse konnten nicht alle Probleme beheben. Alexander Hardieck, Technischer Direktor der "Gerry Weber Management & Event", bedauert die Wartezeiten, verweist jedoch auch auf das notwendige Sicherheitskonzept, das Veranstalter mit Blick auf Terrorgefahren einzuhalten haben. Das Haller Sicherheitskonzept beinhaltet laut der Mitteilung neben einer personellen Aufstockung des Sicherheitspersonals und einer Erweiterung der Anzahl an Einlassschleusen auch das Abtasten von Besuchern durch Metalldetektoren sowie eine umfangreichere Überprüfung von Taschen. Hardieck verspricht, nach den Erfahrungen des Garrett-Konzerts die Einlasskontrolle "zu überprüfen und zu optimieren".

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