Das Unternehmen kämpft weiterhin mit Umsatzeinbußen. - © HK
Das Unternehmen kämpft weiterhin mit Umsatzeinbußen. | © HK

Halle/Westf. Gerry Weber hat weiterhin mit Umsatzrückgängen zu kämpfen

Der Umsatz sank im vergangenen Geschäftsjahr um 2,2 Prozent

Christina Zimmermann

Halle. Der Modekonzern Gerry Weber kämpft weiterhin mit Einbußen. Wie das Unternehmen am Mittwoch auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilte, sank der Umsatz für das Geschäftsjahr 2016/17 um knapp 2,2 Prozent auf 881 Millionen Euro. Das liege aber im Rahmen der Erwartungen, heißt es in einer Pressemitteilung. Grund für den erneuten Umsatzrückgang sind vor allem die Schließungen weiterer 68 Geschäfte. Vor allem die Kernmarken der Gerry Weber Gruppe schwächeln. Die Marken Gerry Weber, Taifun, talkabout und Samoon verzeichneten von November 2016 bis Oktober 2017 einen Umsatzrückgang von 4,4 Prozent auf 686,6 Millionen Euro (Vorjahr: 717,6 Mio Euro). Viel besser liefen dagegen die Geschäfte für die Tochtergesellschaft Hallhuber, die eher auf jüngere Kundinnen ausgerichtet ist. Sie konnte die Umsätze um 22 Prozent auf 194, Millionen Euro (Vorjahr: 183,2 Mio Euro) steigern. Die Filialschließungen waren kostenintensiver als gedacht Das operative Konzernergebnis (EBIT) liegt mit 10,3 Millionen Euro nur knapp über dem gesetzten Ziel des Konzerns von mindestens 10 Millionen Euro. Grund hierfür seien erheblich höhere Kosten bei den Filialschließungen. Gerechnet wurde laut Konzern mit 6 Millionen Euro. Belastet wurde die Unternehmensgruppe dann aber mit 9,6 Millionen Euro. Die endgültigen Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr will Gerry Weber am 27. Februar bekanntgeben.

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