Die Organisatorinnen des internationalen Frauenfrühstücks Anja Paulic (Praktikantin der Gleichstellungsstelle), Frauenpfarrerin Beate Balzer vom evangelischen Kirchenkreis, Inge Trame (Leiterin der Gleichstellungsstelle) und Agnes Bröckling-Kuron (ebenfalls von der Gleichstellungsstelle, v.l.) freuen sich über die große Resonanz. - © FOTO: NW
Die Organisatorinnen des internationalen Frauenfrühstücks Anja Paulic (Praktikantin der Gleichstellungsstelle), Frauenpfarrerin Beate Balzer vom evangelischen Kirchenkreis, Inge Trame (Leiterin der Gleichstellungsstelle) und Agnes Bröckling-Kuron (ebenfalls von der Gleichstellungsstelle, v.l.) freuen sich über die große Resonanz. | © FOTO: NW

GÜTERSLOH Gaumengenüsse aus der ganzen Welt

Überwältigende Resonanz bei internationalem Frauenfrühstück

Gütersloh (NW/gpr.) Ein prall gefülltes Büfett mit Köstlichkeiten aus aller Welt zauberten am Dienstagmorgen die Besucherinnen des internationalen Frauenfrühstücks im Parkbad auf den Tisch. Über vielfältige Gaumengenüsse wie zum Beispiel das türkische Brot Simit, das russische Gebäck Hworast oder den typisch deutschen Rollmops hinaus kamen die über 100 Frauen ins Gespräch und lernten so nicht nur auf geschmackliche Weise fremde Kulturen kennen.

"Wir sind überwältigt, so voll war es hier noch nie", zeigte sich Organisatorin Inge Trame, Leiterin der Gleichstellungsstelle der Stadt Gütersloh, von der rekordverdächtigen Besucherzahl begeistert. Seit 18 Jahren bietet die Gleichstellungsstelle in Zusammenarbeit mit dem evangelischen Kirchenkreis dieses besondere Frühstück für alle Frauen an, seit zwölf Jahren findet die Veranstaltung bereits in den Räumlichkeiten des Parkbades statt. "Ich komme jedes Jahr hierhin", erzählte Nadja Sarhin, für die das internationale Frühstück bereits zur Tradition geworden ist. "Es ist sehr schön und immer sehr lecker", schwärmt die gebürtige Aramäerin über die vielen selbstgemachten Spezialitäten.

Doch neben dem internationalem Büfett standen für einige Besucherinnen vor allem die Kontakte zu fremden Kulturen im Vordergrund. "Hier gibt es die Möglichkeit, ganz einfach mit anderen Frauen ins Gespräch zu kommen, was sonst nicht der Fall ist", berichtete die Gütersloherin Birgit Brinkmeier von ihrer Motivation, sechs Jahre nach ihrem letzten Besuch wieder ins Parkbad zu kommen. Ähnliche Beweggründe führten Nese Gül mit ihren Freundinnen aus dem alevitischen Kulturverein Gütersloh zum Frauenfrühstück: "Wir hoffen, hier andere Vereine kennenzulernen, mit denen man vielleicht Projekte gemeinsam veranstalten kann."

Für ausreichend Gesprächsstoff war demnach gesorgt, dazu kam noch eine besondere Showeinlage: Eine kleine Gruppe von Kindern führte einen traditionellen russischen Volkstanz in stilechten Kleidern auf. In so guter Gesellschaft hat es den meisten Frauen offensichtlich ausgezeichnet gefallen: Im nächsten Jahr wollen sie alle wieder dabei sein.

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