Die jungen Künstler zeigen in der Einführungsveranstaltung zur Kulturwoche am 3. Oktober ab 17 Uhr in der Aula des Städtischen Gymnasiums ihr Können.
Die jungen Künstler zeigen in der Einführungsveranstaltung zur Kulturwoche am 3. Oktober ab 17 Uhr in der Aula des Städtischen Gymnasiums ihr Können.

Gütersloh Russland in Gütersloh

Europäische Kulturwoche vom 3. bis 10. Oktober zeigt die Facetten eines großen Landes

Gütersloh (NW). Ausstellungen, Filme, Literatur, Musik, Theater, Lebensart: Russland steht im Mittelpunkt der diesjährigen Europäischen Kulturwoche in Gütersloh, die am Sonntag, 3. Oktober, von Bürgermeisterin Maria Unger in der Sparkasse Gütersloh eröffnet wird. Die Schirmherrschaft hat der Botschafter der Russischen Förderation, Wladimir M. Grinin, übernommen.

Rund 20 Veranstaltungen in der ganzen Stadt geben vom 3. bis zum 10. Oktober einen vielfältigen und facettenreichen Einblick in Geschichte und Gegenwart eines großen und kulturreichen Landes. Integrationsbeauftragter Eckhard Sander, der die Europäische Kulturwoche zusammen mit anderen Partnern seit vielen Jahren organisiert, konnte auch beim Thema Russland wieder auf starke lokale Unterstützung zählen: So ist beispielsweise die Gütersloher Partnerstadt Rshew mit einem Konzert des städtischen Kammerensembles vertreten, die Stadtbibliothek, Sparkasse und Volksbank präsentieren Ausstellungen und andere Veranstaltungen, das Programmkino Bambi/Löwenherz legt ein Filmprogramm zum Thema auf, die Volkshochschule würdigt Anton Tschechow zu dessen 150. Geburtstag mit einem Vortrag, die "Kulturräume" präsentieren eine zweisprachige Vorstellung des Stückes "Rede des Staatsanwalts" von Vladimir Sorokin und für Kinder zeigt die Kinderbibliothek in der Reihe "Traumkino" "Peter und der Wolf" mit einem anschließenden Bastelnachmittag.

Aufmerksamkeit bei Russland-Kennern und -Liebhabern dürfte auch die Ausstellung "Alexandrowka – 185 Jahre deutsch-russisches Erbe" des Museums Alexandrowka in Potsdam finden, die ab 3. Oktober im Foyer der Sparkasse Gütersloh zu sehen ist.

Einen wesentlichen Anteil am Programm hat das Forum Russische Kultur e.V., das mit seinen kulturellen Aktivitäten inzwischen weit über Gütersloh hinaus bekannt ist und auch in vielen Städten Russlands Freunde gefunden hat. Eine Auftaktveranstaltung am 3. Oktober in der Aula des Städtischen Gymnasiums (17 Uhr) bietet einen Streifzug durch die "russische Seele" mit Künstlern aus dem Süden Russlands, Musik, Literatur, Folklore und Informationen über Land und Leute. In einer lebendigen Show präsentieren Kinder und Jugendlich ausgezeichnete Beiträge aus ihrem diesjährigen Internationalen Musikwettbewerb mit Gesang und Tanz. Natalie Pretovskaya wird die Gäste aus Rostov am Don, Taganrog und Samerskoje vorstellen. Karten sind u.a. in der Buchhandlung Markus, Münsterstraße zu erhalten.

Kulturprogramm und russische Spezialitäten warten auf die Besucher beim "Russischen Abend" im Kleinen Saal der Stadthalle (Montag, 4. Oktober). Hochkarätiger Tanz, die Ausstellung "Missa Mystica" mit Bildern zum Thema Kunst und Spiritualität der Russen in der Evangeliumskirche (auf der Benkert) und ein Literaturwettbewerb in der Stadtbibliothek sind weitere Beispiele für Veranstaltungen, die die Handschrift des Forums russische Kultur tragen.

"Ziel der Kulturwoche ist es, dass die Bürger deutscher und ausländischer Herkunft einander näher kommen, man mehr über den anderen und seine Herkunft erfährt, miteinander in Kontakt kommt und Verständnis füreinander findet," schreibt Bürgermeisterin Maria Unger im Grußwort zum Programm.

Das Programm unter www.guetersloh.de.

Copyright © Neue Westfälische 2017
Texte und Fotos von nw.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Kommentare

Die Kommentarfunktion für diesen Artikel ist deaktiviert.

nw.de bietet Ihnen unter vielen Artikeln und Themen die Gelegenheit, Ihre Meinung abzugeben, mit anderen registrierten Nutzern zu diskutieren und sich zu streiten. nw.de ist jedoch kein Forum für Beleidigungen, Unterstellungen, Diskriminierungen und rassistische Bemerkungen. Deshalb schalten wir bei Artikeln über Prozesse, Straftaten, Demonstrationen von rechts- und linksradikalen Gruppen, Flüchtlinge usw. die Kommentarfunktion aus. Näheres dazu lesen Sie in unseren Nutzungsbedingungen für die Kommentarfunktion (Netiquette) und in dem Kommentar unseres Chefredakteurs Thomas Seim zur Meinungsfreiheit im Forum der NW.

realisiert durch evolver group