Am Stellbrink Nord: Die gefährliche Situation an der Haltestelle wurde nun entschärft. - © Andreas Frücht
Am Stellbrink Nord: Die gefährliche Situation an der Haltestelle wurde nun entschärft. | © Andreas Frücht

Gütersloh Gefährliche Bushaltestelle für Schüler wurde jetzt gesichert

Stadt baut Zuwegung und provisorisches Wartehäuschen

Jeanette Salzmann

Gütersloh. Mitten im Berufsverkehr steigen an der Haltestelle "Am Stellbrink" jeden Morgen zahlreiche Schüler in den Schulbus, um zum Busbahnhof (ZOB) zu gelangen. Die Haltestelle gilt als gefährlich. Die Schüler warten ungeschützt auf dem Mehrzweckstreifen an der dicht befahrenen Straße - ohne Wartehäuschen, ohne Licht. Carla Louis, ehrenamtliche Flüchtlingshelferin, hatte auf den Missstand öffentlich aufmerksam gemacht und gemeint: "Es gibt viele Möglichkeiten, die nicht viel Geld kosten." Die Stadtverwaltung Gütersloh hat sich das Motto zu Herzen genommen und gehandelt, um eine höhere Sicherheit für die jungen Schülerinnen und Schüler aus der nahegelegenen Parsevalsiedlung zu gewährleisten. Eine provisorische Zuwegung führt seit kurzem von der Fußgängerampel an der Parsevalstraße bis zur Bushaltestelle. Die Zuwegung mit einer Länge von etwa 70 Metern verläuft abgesetzt hinter dem Graben parallel zur Bundesstraße. Zudem wurde ein provisorischer Wetterschutz aufgestellt. "Die Maßnahme war seit Ende 2016/Anfang 2017 in Planung", so Alfred Buske, Leiter des Tiefbauamtes. Der Straßenbaulastträger (Straßen NRW) und die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben mussten zustimmen. Weitere Provisorien sind nach Aussage Buskes nicht geplant.

realisiert durch evolver group