Rettungshubschrauber: Auf der Brockhäger Straße, nahe des Minipreis-Centers, kam es zu einem Unfall zwischen zwei Radfahrern. Einer der Männer wurde schwer verletzt. - © Andreas Eickhoff
Rettungshubschrauber: Auf der Brockhäger Straße, nahe des Minipreis-Centers, kam es zu einem Unfall zwischen zwei Radfahrern. Einer der Männer wurde schwer verletzt. | © Andreas Eickhoff

Gütersloh E-Bike-Fahrer stößt mit Radfahrer zusammen: 73-Jähriger lebensgefährlich verletzt

Der Mann wurde mit einer Kopfverletzung in eine Spezialklinik geflogen

Andreas Eickhoff

Gütersloh. Lebensgefährliche Verletzungen erlitt am Donnerstagnachmittag um 16.40 Uhr ein 73-Jähriger Radfahrer, als er an der Kreuzung Körnerstraße/Brockhägerstraße mit einem anderen Radfahrer zusammen stieß. Nach ersten Ermittlungen der Polizei war ein 21-Jähriger Radfahrer aus Gütersloh auf dem Radweg der Brockhäger Straße mit seinem E-Bike auf der stadtauswärtsführenden Spur in Richtung Innenstadt unterwegs. Gleichzeitig fuhr der 73-Jährige entlang der Körnerstraße und wollte im Kreuzungsbereich seine Fahrt auf dem Radweg fortsetzen. Vor den Augen der hinter ihm fahrenden Frau prallten die beiden Räder im Kurvenbereich zusammen. Der Mann stürzte mit dem Kopf neben der Bordsteinkante auf den Asphalt und zog sich eine schwere Kopfverletzung zu. Einen schützenden Helm hatte er offenbar nicht getragen. Der 21-Jährige verletzte sich ebenfalls, er wurde mit einem Rettungswagen ins Städtische Klinikum eingeliefert. Zunächst war aufgrund unklarer Notrufmeldungen ein Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug alarmiert worden. Als die ersten Kräfte eintrafen wurden sofort zwei weitere Rettungswagen sowie der Rettungshubschrauber Christoph 13 alarmiert. Die Notärztin aus dem Elisabeth-Hospital versorgte den schwer verletzten Rentner zunächst an der Unfallstelle und stabilisierte seinen Zustand für den Flug in eine geeignete Spezialklinik. Nach einer halbstündigen Versorgung im Rettungswagen des Malteser Hilfsdienstes wurde der Patient in den Rettungshubschrauber umgelagert. Trotz intensiver Bemühungen der Polizeibeamten, die Unfallszene vor Schaulustigen zu schützen, hielten es einige Passanten für nötig, die Szenerie mit ihrem Smartphone zu filmen oder zu fotografieren. Die Brockhäger Straße musste während der Rettungsarbeiten und der Spurensicherung komplett gesperrt werden. Auf der Hohenzollernstraße, der Bundesstraße 61 und den umliegenden Straßen kam es im Feierabendverkehr zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

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