Eine junge Frau aus Löhne zeigt ihren Körperschmuck. - © Susanne Barth
Eine junge Frau aus Löhne zeigt ihren Körperschmuck. | © Susanne Barth

Gütersloh Gütersloher Historiker spricht über den Tattoo-Kult

Gütersloh. Noch vor wenigen Jahren waren sie verpönt und höchstens Sache von Seeleuten. Inzwischen haben sich Tattoos zu einer wahren Modeerscheinung entwickelt. Doch sie sind weit mehr als das: So gab es sie beispielsweise schon bei den Naturvölkern. Welche Bedeutung hatten sie in der Geschichte, welche haben sie in der Gegenwart? Vermitteln Tattoos eine Botschaft, vielleicht sogar eine politische? Oder sind sie seit jeher nur Körperschmuck? Wer macht Tattoos und wer lässt sich eines tätowieren? Der Historiker Norbert Ellermann beantwortet diese Fragen am Donnerstag, 5. Oktober, im Haus der Volkshochschule. Er beginnt mit diesem Thema eine neue Veranstaltungsreihe der VHS, in der es unter dem Motto „Das Unsichtbare sichtbar machen" darum geht, Alltägliches auf seine gesellschaftliche Relevanz hin zu prüfen und in einen kulturgeschichtlichen und allgemeinhistorischen Kontext zu stellen. Dabei darf auch Amüsantes zum Vorschein kommen. Der Vortrag beginnt um 19 Uhr im Haus der Volkshochschule, Hohenzollernstraße 43. Eine Abendkasse wird eingerichtet.

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