Voller Vorfreude: Maria (v. l.), Wilfried, Ann-Kristin Karenfort und Christopher Daume. - © Jens Dünhölter
Voller Vorfreude: Maria (v. l.), Wilfried, Ann-Kristin Karenfort und Christopher Daume. | © Jens Dünhölter

Gütersloh Gütersloher Brauhaus baut multifunktionalen Wintergarten

Damit reagiert Familie Karenfort auf die Wünsche ihrer Gäste

Jens Dünhölter

Gütersloh. Das Gütersloher Brauhaus investiert einen Betrag in unterer sechsstelliger Höhe in die Zukunft des Unternehmens. Bei einer Betriebs- und Kapazitätserweiterung entsteht zwischen dem Biergarten und dem Seiteneingang zum Saal derzeit auf einer Fläche von rund 70 zusätzlich angebauten Quadratmetern ein multifunktional nutzbarer Wintergarten. "Die Bauarbeiten stehen kurz vor dem Abschluss; die Eröffnung erfolgt in Kürze", stellte Betriebsleiter Jochen Bongartz fest. Mit der Vergrößerung reagiert der aus den Inhabern Maria und Wilfried Karenfort sowie deren Nachfolgern Ann Kristin Karenfort/Christopher Daume bestehende Familienrat auf vermehrte Nachfragen für separierbare Feierlichkeiten für Gesellschaften zwischen 30 bis 50 Personen. "Anfragen in dieser Größenordnung konnten wir bislang nur durch die Trennung des großen Saals bedienen", so Ann-Kristin Karenfort. Anfang Mai rückten deshalb die Handwerker an. In gut dreieinhalb Monaten Bauzeit entstand auf der bislang von Pagodenzelten genutzten Fläche der neue Wintergarten. "Die elf Meter lange Glasfront lässt sehr viel Licht herein. Man kann die Scheiben auf einer Länge von sieben Metern öffnen. Im Sommer blicken die Gäste ins Grüne; im Winter in den Schnee. Das sieht bestimmt traumhaft aus", kann der seit über 20 Jahren im Unternehmen tätige Betriebsleiter seine Vorfreude kaum verbergen. Der eigentliche Clou an dem Raum ist seine Multifunktionalität. Dank der auf beiden Seiten eingebauten Schiebetüren lässt sich die Kapazität des großen Saales (150 - 200 Plätze) nun ebenso vergrößern (270 Plätze), wie im Sommer der Raum für die Biergartengäste. Durch die eingebaute Theke sind indes auch separate kleinere Veranstaltungen möglich. Mit dem Umbau einher gingen weitere Veränderungen. Der frühere Seiteneingang ist zugunsten einer behindertengerechten Toilette verschwunden. Durch den neu entstandenen, etwas nach links verlagerten Gebäudeeingang geht es durch einen verbreiterten Flur direkt in den ebenerdigen gelegenen, behindertgerecht gebauten Anbau. In einem weiteren Schritt entstehen über dem Wintergarten zusätzliche sanitäre Anlagen. Durch Treppen nach beiden Seiten sind diese sowohl aus Richtung Bier- und Wintergarten, als auch vom großen Saal aus erreichbar. Die Optik der Betriebserweiterung passt sich stilistisch dem bisherigen Interieur an. Obwohl noch nicht eröffnet, sei die Nachfrage nach Angaben der Betreiber "schon sehr groß".

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