Archivbild der Herz-Jesu-Kirche - © Privat
Archivbild der Herz-Jesu-Kirche | © Privat

Gütersloh Neues Dach für die Herz-Jesu-Kirche in Gütersloh

Sanierung: Die Arbeiten haben zur Überraschung mancher Avenwedder schon begonnen

Ludger Osterkamp

Gütersloh. Zwölf Jahre nach der letzten großen Sanierung sind bei der katholischen Herz-Jesu-Kirche in Avenwedde erneut die Bauarbeiter angerückt. Unter anderem erhält das 1914 geweihte Haus ein komplett neues Dach. Die Arbeiten, für die 314.000 Euro Gesamtkosten veranschlagt sind, sollen bis Herbst abgeschlossen sein. Das Erzbischöfliche Generalvikariat übernimmt 220.000 Euro (70 Prozent) der Baukosten, 94.000 Euro finanziert die Gemeinde aus Eigenmitteln. Schon beim Pfarrfest am vergangenen Sonntag fanden die Besucher ihre Kirche als Baustelle vor. Nachdem die Planungen den Kirchenvorstand monatelang in Anspruch genommen hatten, ging es am Ende laut Pfarrer Elmar Quante, Leiter des Pastoralen Raumes Gütersloh, recht flott. Das habe manchen Avenwedder überrascht. Der Glockenturm ist bereits eingerüstet, am Dach werde schon gearbeitet. Von den Gesamtkosten entfallen laut Quante circa 130.000 Euro auf das Neueindecken des Daches. Am Glockenturm werde das Mauerwerk verfugt und die Schallluken der Glockenstube erneuert. Auch die Kirchturmuhr werde repariert. Bislang durch einen Motor angetrieben, blieben die Ziffern zuletzt oft stehen, was dazu führte, dass zur Verwirrung der Avenwedder mitunter die falsche Zeit angeschlagen wurde; vor einigen Wochen wurde sie daher abgestellt. Künftig, so Quante, werde die Uhr dezentral per Funk gesteuert. Die Arbeit übernehmen die Herforder Elektromotoren-Werke, Spezialisten für Turmuhren und Läuteanlagen. 2005 war die Kirche für einen Betrag in ähnlicher Größenordnung saniert worden. Damals erhielt sie unter anderem einen Neuanstrich (innen), neue Heizungs-, Licht- und Lautsprecheranlagen, einen behindertengerechten Zugang sowie Trenngitter gegen Vandalismus.

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