Mit Brief und Siegel: Marco Diethelm, Sabine Amsbeck-Dopheide und Henning Schulz unterzeichneten den Gesellschaftervertrag der Gewerbepark Flughafen GmbH. Albrecht Pförtner wurde zum Geschäftsführer bestellt, Nina Herrling (Gütersloh) und Stefan Volmering (Harsewinkel, hintere Reihe v. l.) sind Prokuristen. - © GPR
Mit Brief und Siegel: Marco Diethelm, Sabine Amsbeck-Dopheide und Henning Schulz unterzeichneten den Gesellschaftervertrag der Gewerbepark Flughafen GmbH. Albrecht Pförtner wurde zum Geschäftsführer bestellt, Nina Herrling (Gütersloh) und Stefan Volmering (Harsewinkel, hintere Reihe v. l.) sind Prokuristen. | © GPR

Gütersloh Gewerbepark Flughafen ist gegründet

Die Bürgermeister der Kommunen unterzeichneten den Gesellschaftervertrag

Gütersloh. Ein weiterer Schritt in die Zukunft des ehemaligen Flughafengeländes: Mandatiert durch die Beschlüsse ihrer Räte besiegelten jetzt der Gütersloher Bürgermeister Henning Schulz, die Bürgermeisterin von Harsewinkel Sabine Amsbeck-Dopheide und Bürgermeister Marco Diethelm aus Herzebrock-Clarholz mit ihrer Unterschrift die Gründung der "Gewerbepark Flugplatz GmbH Gütersloh". Sie wird ihren vorläufigen Sitz im Rathaus haben. "Wir setzen auf schlanke Strukturen", sagte Schulz als Vorsitzender des Aufsichtsrats, dem auch Vertreter der Räte aus den drei beteiligten Kommunen angehören. Zum vorläufigen Geschäftsführer im Nebenamt wurde Albrecht Pförtner, Geschäftsführer der Pro Wirtschaft des Kreises Gütersloh, bestellt. Als Prokuristen sind Güterslohs Stadtbaurätin Nina Herrling und Stefan Volmering, stellvertretender Leiter des Fachbereichs Steuerung/Interne Dienste in Harsewinkel, im Gesellschaftervertrag eingetragen. Schulz dankte seinen Bürgermeister-Kollegen und allen anderen Beteiligten für die gute und zielführende Vorbereitungsphase. Mit der GmbH-Gründung sei ein entscheidender Startpunkt im Konversionsprozess gesetzt. Die Stadt Gütersloh hält 70 Prozent der Anteile an der GmbH, die Stadt Harsewinkel 20 Prozent und die Gemeinde Herzebrock-Clarholz 10 Prozent. Ziel ist die Entwicklung eines interkommunalen Gewerbegebietes auf dem ehemaligen Flughafengelände. "Wir alle wollen zeitnah mit der Bundesanstalt für Immobilienangelegenheiten in Verhandlungen eintreten", kündigte Schulz die nächsten anstehenden Schritte an. Wesentliche Aufgabe der GmbH werde es in der Anfangsphase sein, die Gespräche mit der BIMA zu einem "wirtschaftlich tragfähigen Abschluss" zu bringen.

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