Blick auf 2020: BfGT-Vorsitzender Norbert Morkes (vorn) und seine Vorstandskollegen Andrea Westmark (v. l.), Klaus Ritscher, Tassilo Hardung, Andreas Müller und Sylvia Mörs haben schon die nächste Kommunalwahl im Visier. - © Rolf Birkholz
Blick auf 2020: BfGT-Vorsitzender Norbert Morkes (vorn) und seine Vorstandskollegen Andrea Westmark (v. l.), Klaus Ritscher, Tassilo Hardung, Andreas Müller und Sylvia Mörs haben schon die nächste Kommunalwahl im Visier. | © Rolf Birkholz

Gütersloh Norbert Morkes bleibt an der Spitze der BfGT

Bei der Bürgermeisterwahl waren sie nur haarscharf an der Stichwahl vorbeigeschrammt

Rolf Birkholz

Gütersloh. Bei den Bürgern für Gütersloh geht weiterhin nichts ohne Norbert Morkes. "Wer macht es denn?", hatte sich der Gründungsvorsitzende der BfGT vor der Jahrshauptversammlung gefragt. Also kandidierte der Frontmann des kommunalpolitischen Vereins erneut - und wurde wieder einmütig an die Spitze der BfGT gewählt. Neben der Arbeit für Bürger treibt Morkes auch das Ziel, bei den nächsten Kommunalwahlen endlich drittstärkste Kraft im Rathaus zu werden. Im Rückblick auf den 2014er Urnengang erinnerte der 65-Jährige daran, dass man diese Position nur um 105 Stimmen verfehlt habe. Und 173 Voten mehr hätten ihn 2015 in die Stichwahl gegen den dann gewählten Bürgermeister Henning Schulz geführt. Überhaupt habe man stets an Ratssitzen zugelegt, so der Vorsitzende. "Das hätte, als wir uns 1999 gegründet haben, niemand vorausgesagt." Verein und Fraktion sollen enger verbunden werden Beim Bericht über die Fraktion wies Morkes nur auf die Internetseite der BfGT. Da fänden sich alle dafür relevanten Papiere und Anträge seit Beginn der Aktivitäten. Man zeige dort "die Transparenz, die wir von der Verwaltung einfordern". Die 24 anwesenden von insgesamt 106 Mitgliedern bestätigten den Vorstand im Amt. Nach einer Satzungsänderung wurde die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Sylvia Mörs, die auch die Geschäftsstelle betreut, neben Andreas Müller und Klaus Ritscher als weitere stellvertretende Vorsitzende gewählt. Morkes begründete das mit einer so gewährleisteten "besseren Verbindung von Fraktion und Verein". Diesen "Bürgerthemen" wollen sich die BfGT künftig vor allem widmen: der Lage im Parkbad, weiter "sehr intensiv" dem Johannesfriedhof, der Flüchtlingssituation, bezahlbarem Wohnraum, dem Haushalt 2017, den geplanten Windkraftanlagen im Rhedaer Forst und nach wie vor der Parkraumbewirtschaftung. Nachdem freies Parken auf dem Marktplatz abgelehnt worden sei, hoffe man nun auf einen Kompromiss in Sachen "Brötchentaste". "Wir greifen nach dem dritten Platz", gab Morkes den Mitgliedern mit Blick auf die Wahlen 2020 mit auf den Weg. Dazu sei es wichtig, in die Stadtteile zu gehen. "Wir müssen aktiv sein, in den Ortsteilen mit den Bürgern sprechen", so Morkes.

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