Gewusst wie: Die Stromspar-Helfer Barbara Horn und Helmut Grundmann erklären Monika Esken (l.) die Sparsamkeit der mitgebrachten LED-Leuchtmittel und Durchflussbegrenzer. - © Kreis Gütersloh
Gewusst wie: Die Stromspar-Helfer Barbara Horn und Helmut Grundmann erklären Monika Esken (l.) die Sparsamkeit der mitgebrachten LED-Leuchtmittel und Durchflussbegrenzer. | © Kreis Gütersloh

Kreis Gütersloh Kostenloser Stromspar-Check im Kreis Gütersloh

Haushalte mit geringem Einkommen bekommen von Experten Tipps, wie sie den Verbrauch reduzieren können

Kreis Gütersloh. Zwei sogenannte Stromspar-Helfer sind zu Besuch bei Monika Esken in Gütersloh. Obwohl es bis Weihnachten noch ein paar Wochen sind, bringen sie Geschenke mit. Diese sind zwar nicht besonders schön verpackt, helfen Monika Esken aber in Zukunft weniger Strom und Wasser zu verbrauchen - und somit monatlich Geld zu sparen. Die beiden Überbringer, Barbara Horn und Helmut Grundmann, sind Mitarbeiter des kreisweiten Projekts Stromspar-Check. In einem ersten Termin haben sich Horn und Grundmann alle strom- und wasserverbrauchenden Geräte in Monika Eskens Wohnung angeschaut, über ihr Nutzerverhalten gesprochen und analysiert, wo sich wie Einsparungen erzielen lassen. Nach der anschließenden Auswertung haben sie jetzt LEDs, Durchflussbegrenzer und einen abschaltbaren Stecker für den Fernseher als kostenlose Soforthilfen mitgebracht. Rund 127 Euro soll Monika Esken dadurch jährlich weniger für Strom und Wasser bezahlen müssen. "Es ist wirklich erstaunlich, dass man so viel Geld sparen kann", freut sich Esken. Beispielsweise eine Lampe mit vorher 60 Watt hat jetzt nur noch fünf. Der Stromspar-Check ist eine gemeinsame Aktion des Kreises Gütersloh und des Sozialdienstes katholischer Frauen und Männer für den Kreis Gütersloh (SKFM). Seit Ende 2014 haben fast 300 Haushalte im Kreis Gütersloh vom Projekt profitiert und sparen nun jedes Jahr durchschnittlich 170 Euro ein. Die Soforthilfen, die gratis ausgegeben und eingebaut werden, haben außerdem einen Wert von bis zu 70 Euro. "Viele Menschen sind skeptisch, dass unser Angebot für sie wirklich kostenlos ist und keine Nachteile hat", erklärt die Stromspar-Helferin Barbara Horn. Daher verweist sie auf freie Plätze, die es derzeit noch gibt. Interessierte Personen (dazu gehören Haushalte mit einem geringen Einkommen unter etwa 1.000 Euro wie Empfänger von Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe, Grundsicherung, Wohngeld oder mit kleiner Rente) aus dem gesamten Kreisgebiet können sich beim SKFM für einen Stromspar-Check anmelden unter Tel. (0 52 42) 9 02 05 32, E-Mail: stromspar-check@skfm-kreisgt.de

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