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Gütersloh Feuer zerstört leerstehendes Wohnhaus

Großalarm: Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen

Andreas Eickhoff

Gütersloh. Um 13.37 Uhr sahen Passanten am Sonntag aus einem leerstehenden Haus an der Avenwedder Straße schwarze Rauchwolken aus einem Fenster steigen und alarmierten die Feuerwehr: Offenbar war es durch Elektrogeräte zu einem Brand gekommen. Knapp zwei Stunden lang waren die Feuerwehrleute damit beschäftigt, den Brand zu löschen. Sechs Feuerwehrleute hatten sich nach Auskunft von Brandoberinspektor Andreas Pollmeier als Einsatzleiter mit Atemluftflaschen ausgerüstet, um sich vor den giftigen Brandgasen zu schützen. Nach dem Notruf waren zunächst die Kräfte der Gütersloher Berufsfeuerwehr sowie des zuständigen Löschzuges Avenwedde in den Dorfkern entsandt worden. Die Kräfte des Löschzuges Gütersloh wurden etwas später alarmiert, um die Wache in Gütersloh zu besetzen und im Fall eines weiteren Einsatzes schnell ausrücken zu können. Schräg gegenüber der Einsatzstelle - an der Einmündung zur Johannisstraße - wurde ein Hydrant angezapft, so dass schnell auf eine leistungsfähige Wasserversorgung zurückgegriffen werden konnte. Nachdem die Flammen gelöscht waren, mussten die Feuerwehrleute die Zwischendecke öffnen und weitere Glutnester ablöschen. Ferner wurden einige angekokelte Einrichtungsgegenstände entfernt, damit von ihnen keine weitere Gefahr ausgeht. Da zunächst auch für die Brandbekämpfung die Drehleiter in Stellung gebracht worden war, sperrten Polizeibeamte die Avenwedder Straße zwischen der Ulrichstraße und der Alten Osnabrücker Landstraße. Weitere Ermittlungen werden am heutigen Montag die zuständigen Beamten für Brandermittlung bei der Kreispolizeibehörde Gütersloh aufnehmen. Die Höhe des Schadens konnte am Sonntag noch nicht beziffert werden. Verletzt wurde bei dem Brand niemand.

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