Bei einem Unfall auf der A2 wurde am Montagabend eine Person schwer verletzt. Beteiligt waren insgesamt zwei Pkw und ein Sprinterfahrzeug, - © Andreas Eickhoff
Bei einem Unfall auf der A2 wurde am Montagabend eine Person schwer verletzt. Beteiligt waren insgesamt zwei Pkw und ein Sprinterfahrzeug, | © Andreas Eickhoff

Gütersloh/Rheda-Wiedenbrück A2 nach Unfall mit einer schwer verletzten Person wieder freigegeben

Die Autobahn musste in Richtung Hannover, zwischen Rheda-Wiedenbrück und Gütersloh, voll gesperrt werden

Andreas Eickhoff

Rheda-Wiedenbrück. Lebensgefährlich verletzt wurde am Montagabend der Fahrer eines Toyota Avensis aus Lippstadt, nachdem zunächst ein Sprinter auf die Limousine aufgefahren war und anschließend der Fahrer eines Bielefelder Audi A8 in den Toyota fuhr. Zu dem Auffahrunfall kam es auf dem rechten der drei Fahrstreifen im Bereich der Beschleunigungsspur der Anschlußstelle Rheda-Wiedenbrück in Fahrtrichtung Hannover. Eine Ursache konnten die Beamten der Autobahnpolizei zunächst nicht ermitteln. Während der Sprinter auf dem Seitenstreifen mit einem erheblichen Frontschaden liegen blieb, schleuderte der Avensis auf den linken Fahrstreifen. Ein nachfolgender Audifahrer konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und prallte mit offenbar hoher Geschwindigkeit in das Heck des Toyota. Dadurch wurde dieser in die Mittelleitplanke geschleudert und blieb wenige Meter weiter völlig zerstört liegen. Der Audi rollte noch rund 70 Meter und blieb dann auf dem rechten Fahrstreifen stehen. Der Fahrer des Toyota wurde an der Unfallstelle vom Notarzt aus Rheda-Wiedenbrück intensivmedizinisch behandelt und anschließend auf dem schnellsten Weg in die Spezialklinik Gilead I. nach Bielefeld-Bethel transportiert. Auch der Audifahrer sowie der Fahrer des Transporters wurden in Krankenhäuser gebracht. Vor Ort waren das Notarzteinsatzfahrzeug sowie zwei Rettungswagen aus Rheda-Wiedenbrück, ein Rettungswagen aus Rietberg sowie die Feuerwehren aus Oelde und Wiedenbrück. Die Polizei sperrte die Autobahn zunächst für rund zweieinhalb Stunden, erst dann durften die Fahrzeuge zwischen der Unfallstelle und der Abfahrt Rheda-Wiedenbrück über den Mittelstreifen weiterfahren. Seit 2 Uhr in der Nacht ist die Strecke wieder freigegeben. Zwischenzeitlich hatte die Autobahnmeisterei Oelde an der Anschlussstelle Rheda-Wiedenbrück eine Ableitung eingerichtet. Der Verkehr staute sich auf einer Länge von bis zu fünf Kilometern, der Schaden wird auf rund 53.500 Euro geschätzt.

realisiert durch evolver group