Bunt: Adam Eliahs „Made in Bärlin“ bietet Platz für 40 Gäste und soll an eine Berliner U-Bahn-Station erinnern. Foto: Andreas Fruecht - © Andreas Fruecht
Bunt: Adam Eliahs „Made in Bärlin“ bietet Platz für 40 Gäste und soll an eine Berliner U-Bahn-Station erinnern. Foto: Andreas Fruecht | © Andreas Fruecht

Gütersloh Ordnungsamt verbietet Aktion "1 Döner für 1 Cent"

Das Ordnungsamt hat Bedenken gegen die Start-Aktion zur Eröffnung von "Made in Bärlin" am ZOB

Amélie Förster

Gütersloh. „Ich wollte einen Laden eröffnen, der den echten Berliner Döner nach Gütersloh bringt", sagt Adam Eliah, der Inhaber der neuen Gütersloher Filiale von „Made in Bärlin". Neben Hähnchen- und Kalbsdöner, der direkt aus Berlin angeliefert wird, gibt es auch einen vegetarischen Döner, der aus Gemüse besteht. Darüber hinaus bietet Eliah hausgemachte Saucen an, die das bislang drei Filialen starke Netz von „Made in Bärlin" aktuell noch in der Ursprungsfiliale in Paderborn produziert. Außerdem hat Eliah noch eine Spezialität aus Berlin im Programm: „Ayran mit Kirsch- oder Mangogeschmack. Das kommt bestimmt auch bei den Güterslohern gut an." Einen Cent sollte der Döner am Eröffnungstag ursprünglich kosten und Eliah wollte um Spenden für den Gütersloher Hospiz- und Palliativ-Verein bitten: „Allerdings haben wir am Montag ein offizielles Schreiben vom Ordnungsamt erhalten, da hieß es, die Aktion könne so nicht stattfinden", sagt Eliah. Das Ordnungsamt sorgt sich um die Sicherheit der Besucher Thomas Habig, Leiter des Ordnungsamtes, bestätigte dies am Montag gegenüber der NW: „Weil das Lokal direkt am ZOB liegt, haben wir Bedenken, dass es wegen der Preisgestaltung einen großen Besucher-Ansturm geben wird und dadurch Gefahren im Busverkehr entstehen." Dass es sich um eine Spendenaktion handele, dürfe bei der Entscheidung keine Rolle spielen, so Habig. Der Betreiber müsse nun über Aushänge die Absage der Aktion verkünden. Eliah bietet nun nach Rücksprache mit seinem Anwalt den Döner für 2 Euro an, spenden darf er die Tageseinnahmen allerdings nicht. Bereits am Montagabend hat Eliah auf der Facebookseite den Brief vom Ordnungsamt eingestellt:

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