Wächst in die Höhe: Im Zuge der Baumaßnahmen will die Sparkasse ihre Hauptgeschäftsstelle um zwei Geschosse aufstocken. - © Andreas Frücht
Wächst in die Höhe: Im Zuge der Baumaßnahmen will die Sparkasse ihre Hauptgeschäftsstelle um zwei Geschosse aufstocken. | © Andreas Frücht

Gütersloh Das Sparkassengebäude an der Strengerstraße soll noch großer werden

Am Montag wird der Baukran aufgestellt. In den nächsten zwei Jahren wird die Hauptgeschäftsstelle energetisch saniert

Jeanette Salzmann

Gütersloh. Die Sparkasse Gütersloh-Rietberg beginnt in diesem Jahr mit den ersten Maßnahmen zur energetischen Sanierung der Gebäudehülle ihrer Hauptstelle am Konrad-Adenauer-Platz. Mit der Einrüstung des Gebäudeteils an der Strengerstraße beginnt die Sparkasse am kommenden Montag mit der Fassadendämmung und dem Einbau neuer Fenster. Daneben wird das Gebäude an dieser Stelle um zwei Geschosse aufgestockt, um weitere Büroräume zu schaffen. Dadurch entstehen nach Aussage von Sparkassensprecher Matthias Trepper 300 Quadratmeter zusätzliche Bürofläche. Insgesamt zählt die Hauptfiliale 10.500 Quadratmeter. Vor rund zehn Jahren hatte es zuletzt Umbaumaßnahmen an der Hauptstelle gegeben, sowie die Erstellung eines Erweiterungsbaus an der Eickhoffstraße im Jahr 2015. "Nun geht es daran, unser Gebäude am Konrad-Adenauer-Platz auch energetisch auf den aktuellen Stand zu bringen, denn dieses ist größtenteils auf dem baulichen Stand der 60er Jahre, wo der Energieverbrauch noch keine so wesentliche Rolle spielte", erläutert Kay Klingsieck, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Gütersloh-Rietberg. Die Sparkasse wird ihre Hauptstelle innerhalb der nächsten zwei Jahre Stück für Stück sanieren. "Die bekannte Metallfassade wird verschwinden", erklärt Matthias Trepper. "Wenn die Dämmung aufgetragen ist, wird der so genannte Riemchen-Klinker die Fassade zieren." Damit gleicht sich das Gebäude optisch dem Neubau an der Eickhoffstraße an. Im Zuge der Gesamtmaßnahme wird im Innenhof der Sparkasse ein Anbau abgerissen. "Im rückwärtigen Bereich am Kundenparkplatz wird es deshalb einen neuen Eingangsbereich geben", so Trepper. Alle Maßnahmen dienen vorrangig der energetischen Sanierung sowie der Instandhaltung des Gebäudes. "Es geht nicht um Schönheitsreparaturen, wobei wir schon darauf bedacht sind, die Fassaden anzugleichen, sondern vielmehr um die Erneuerung der Fenster, die Dämmung der Fassaden und des Daches sowie die Erneuerung der Gebäudetechnik, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Unser Ziel ist es außerdem, den CO2-Ausstoß deutlich zu verringern, womit wir auch ein kleines Signal setzen wollen", so Kay Klingsieck. Die Kosten für die Gesamtmaßnahme sind mit 4,7 Millionen Euro beziffert. Mit dem Beginn der Bautätigkeit bittet die Sparkasse um Verständnis für einige Unannehmlichkeiten, die mit den Maßnahmen verbunden sind. So werden die öffentlichen Stellplätze an der Strengerstraße nur eingeschränkt zur Verfügung stehen, da hier für rund neun Monate ein Kran sowie das Baugerüst stehen werden, daneben wird der Platz für die Lagerung der Baumaterialien benötigt. "Für die Kunden wird es keine Einschränkungen geben, weil die Bauarbeiten nach innen keine Wirkung haben", betont Trepper. Das Gesamtprojekt wird nach jetzigem Stand ausschließlich mit lokalen Unternehmen durchgeführt - allen voran das Architekturbüro Hauer, das mit der Umsetzung beauftragt ist.

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