Im Netz: Unter dem Motto „Wir sind online!“ präsentieren sich auf Twitter und Facebook Landrat Sven Georg-Adenauer und der Leitende Polizeidirektor Karsten Fehring gemeinsam mit dem Social Media Team (v.l.n.r.) Katharina Felsch, Joana Füchtenschnieder und Corinna Koptik. Montage: Andreas Frücht - © Montage: Andreas Frücht
Im Netz: Unter dem Motto „Wir sind online!“ präsentieren sich auf Twitter und Facebook Landrat Sven Georg-Adenauer und der Leitende Polizeidirektor Karsten Fehring gemeinsam mit dem Social Media Team (v.l.n.r.) Katharina Felsch, Joana Füchtenschnieder und Corinna Koptik. Montage: Andreas Frücht | © Montage: Andreas Frücht

Kreis Gütersloh Gütersloher Polizei ist jetzt auch bei Twitter und Facebook unterwegs

Facebook und Twitter: Die Polizei Gütersloh ist, als zweite Polizeibehörde in Ostwestfalen-Lippe, jetzt auch in den sozialen Medien aktiv. Sie wollen über die Kanäle mit den Güterslohern in Kontakt treten

Amélie Förster

Kreis Gütersloh. Unter dem Motto „Wir sind online!" hat die Polizei am Freitag auf ihre seit wenigen Tagen aktiven Twitter- und Facebook-Seiten aufmerksam gemacht. Dass die Kreispolizeibehörde nicht erst seit gestern online ist, erklärt Pressesprecher Wolfgang Beus vom Ministerium des Inneren: „Online sind die Gütersloher ja schon länger." Die Website der Kreispolizeibehörde sei schließlich schon seit mindestens zwanzig Jahren vorhanden, so Beuss. Außerdem seien die Kanäle auf Twitter und Facebook bereits 2014 eingerichtet worden. „Es war den Beamten aber freigestellt, die Social Media Kanäle zu nutzen. Ziel war es aber von Anfang an, alle Behörden dazu zu bekommen, die sozialen Medien zu nutzen." In Ostwestfalen sind die Gütersloher, neben den Kollegen aus Bielefeld, damit aber trotzdem erst die zweite Polizei, die überhaupt in beiden sozialen Medien unterwegs ist. Die Paderborner Polizei ist bisher nur auf Facebook aktiv. In NRW sind insgesamt 31 Polizeibehörden bei Facebook und 24 bei Twitter aktiv. Das Wetter sei nicht passend gewesen Insgesamt 18 Tweets haben die Gütersloher seit Anfang Februar auf ihrem Twitter-Account online gestellt, die Inhalte sind bisher identisch mit denen auf Facebook. Auffällig ist außerdem das Titelbild. Dieses zeigt nämlich die Polizeibehörde vor einigen Jahren. Dies erkennen die User an den alten blau-silbernen Polizeiwagen vor dem Gebäude. „Das ist ein Bild aus dem Archiv", bestätigte Polizeipressesprecherin Katharina Felsch. Das Wetter sei in den letzten Tagen nicht passend gewesen, um ein aktuelles Foto zu schießen. Bisher betreibe die Polizei Gütersloh den Kanal und alles, was die Bildbearbeitung angehe eine „learning-by-doing"-Strategie, so Felsch. Sie würden sich also alles, was sie für die Arbeit in Social Media brauchen würden, selbst beibringen. „Wir möchten über die sozialen Medien mit den Bürgern in Kontakt treten und ihnen zeigen, wie wir arbeiten", so Felsch über die Ziele. Nach der Bekanntgabe auf Facebook, dass die Kreispolizeibehörde nun online ist, gab es schon einige Unterstützung durch User: Ansgar Mertens wünschte zum Beispiel „Viel Erfolg!", Elisa Simmering schreibt „Das ist ja toll!" Insgesamt gab es auf die Ankündigung „Wir sind online!" bei Facebook vier Reaktionen von Usern. Soziale Medien dienen nur dem Austausch Direktnachrichten können User übrigens nicht an die Polizei senden, das sei ausgeschlossen. „Wichtig ist, dass die User wissen, dass die Sozialen Medien nur dem Austausch dienen. Ein Notruf ist über diesen Kanal nicht möglich!" Darüber informiert auch ein Banner, das auf beiden Kanälen in das Titelbild montiert ist. „In dringenden Fällen: Polizeiruf 110" steht darauf. „Dieser Kasten ist Pflicht", sagt Beuss. Zukünftig kümmert sich in Gütersloh laut Felsch, das Social-Media-Team der Polizei-Pressestelle um das Bespielen der Gütersloher Social Media-Kanäle: „Ich finde, der erste Start ist uns gut gelungen."

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