Brautpaar Dennis und Charlene Gerdtoberens im Palmenhauscafé. Claudia Wiegelmann (r.), Leiterin des Standesamtes Gütersloh, freut sich mit den jungen Leuten über den schönen Tag im Botanischen Garten. - © Privat
Brautpaar Dennis und Charlene Gerdtoberens im Palmenhauscafé. Claudia Wiegelmann (r.), Leiterin des Standesamtes Gütersloh, freut sich mit den jungen Leuten über den schönen Tag im Botanischen Garten. | © Privat

Gütersloh Standesamt auf Tour: Hier können Sie sich in besonderer Kulisse trauen lassen

In diesem Jahr können sich Paare in Stadtmuseum, 
Palmenhauscafé oder bei Kerzenlicht in der Kirchstraße trauen lassen

Gütersloh. Im Stadtmuseum am Puls der Zeit, idyllisch mitten im Grünen oder bei Kerzenschein: Auch im Jahr 2018 geht das Gütersloher Standesamt an drei Terminen wieder auf Tour. Am Mittwoch, 14. Februar und am Freitag, 13. Juli macht das Standesamt Station im Gütersloher Stadtmuseum. Das ehemalige Schulgebäude in der Kökerstraße dient dann als Trauzimmer. An diesem Ort der Stadtgeschichte können die Paare sich verbinden lassen und ihre eigene gemeinsame Geschichte beginnen. An dem Ort der Gütersloher Geschichte steht dann das Hier und Jetzt im Mittelpunkt – stilvoll, individuell und mit großer Symbolkraft. Nach der Zeremonie in dem hübschen Museumsgebäude können sich die Brautpaare dann von ihren Festgesellschaften im Museumshof feiern lassen und vor der Kulisse der geschichtsträchtigen Fachwerkhäuschen zusammen anstoßen. Am Mittwoch, 8. August können sich all diejenigen im Haus Kirchstraße 21 trauen lassen, die an die Magie der Zahlen glauben. Für viele Paare ist ein einprägsames Hochzeitsdatum eine Gedächtnisstütze, um sich den Hochzeitstag besser merken zu können. Außerdem sind sie überzeugt, dass ein gutes Hochzeitsdatum Glück bringt und einen guten Einfluss auf die Ehe hat. Am Freitag, 21. September wird dann das Palmenhauscafé zum Ort für die Zeremonie. Die Lage inmitten des Botanischen Gartens bietet dafür ein besonderes Ambiente: Freundlich und individuell ist das Palmenhauscafé. Von drinnen geht der Blick in den naturnahen Garten – harmonisch, idyllisch, echt. Und von außen kann es überzeugen. Denn hier verbinden sich Gegenwart und ein Stück Geschichte: Im Jahr 1938 erbaut, wurde das Palmenhaus schon in den 1970er Jahren abgerissen. Das heutige Palmenhauscafé ist nach diesem historischen Vorbild komplett neu errichtet und im Jahr 2004 eingeweiht worden. Schon seit 2006 finden regelmäßig Trauungen im Palmenhauscafé im Botanischen Garten statt. Heiraten im Grünen ist schließlich außergewöhnlich und besonders – damit wird dieser Ort nicht nur für Naturverbundene zur perfekten Kulisse für die Eheschließung. Stilvoll, persönlich und rundum perfekt kann die Trauung auch dann sein, wenn das Standesamt nicht auf Tournee geht und in das Haus Kirchstraße 21 bittet. Bei der Candle-Light-Trauung am Freitag, 7. Dezember, werden die Räumlichkeiten von romantischem Kerzenlicht erfüllt (Dieses Paar hat sich im vergangenen Jahr bei Herzenlicht trauen lassen). Der Blick aus dem Trauzimmer fällt in einen wunderschönen, winterlichen Garten mitten in der Innenstadt. Doch nicht nur das: Auch hier geben sich die Paare das Ja-Wort an einem geschichtsträchtigen Ort. Das Gebäude, das einst das Wohnhaus einer wohlhabenden Unternehmerfamilie war, findet erstmals im Jahre 1783 Erwähnung. Seit 1976 steht das hübsche Haus mit der außergewöhnlichen Schieferfassade unter Denkmalschutz. Im Trauzimmer setzen Kunst sowie historische und moderne Elemente besondere Akzente. Geschichte und Gegenwart finden sich zu einem harmonischen Gesamtbild – der ideale Ort für den gemeinsamen Blick in die Zukunft.

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