Keine Panik - die Sirenen ertönen nur zu Testzwecken. - © Themenfoto/Patrick Menzel
Keine Panik - die Sirenen ertönen nur zu Testzwecken. | © Themenfoto/Patrick Menzel

Gütersloh Probealarm in Gütersloh: Bevölkerung wird vor Katastrophe gewarnt

Am Samstag um 12 Uhr heulen wieder die Sirenen - der Kreis hat zusätzlich eine Warn-App eingeführt, die kostenlos auf das Handy geladen werden kann

Kreis Gütersloh. Am Samstag, 6. Januar, wird es pünktlich um 12 Uhr im Kreis Gütersloh wieder laut: Der vierte Probealarm zur Warnung vor Gefahren findet statt, Bürgerinnen und Bürger müssen sich beim Aufheulen der Sirenen also keine Sorgen machen. Der Probealarm wird durchgeführt, um die Bedeutung der Sirenensignale weiter bekannt zu machen. Daher wird zunächst der auf- und abschwellende Ton „Warnung vor Gefahren" erfolgen und eine Minute lang zu hören sein. Nach einer Minute Ruhe folgt dann der Ton zur Entwarnung: Eine Minute gleichmäßiger Dauerton. Im Jahr 2017 hat es bereits mehrere solcher Probealarme gegeben, die auch künftig quartalsweise wiederholt werden. Radio einschalten und Warn-Apps beachten Die Sirenen dienen dazu, die Bevölkerung auf plötzlich auftretende Gefahren aufmerksam zu machen. Dies kann zum Beispiel bei Unfällen mit giftigen Stoffen oder Bränden der Fall sein. Ertönt der auf- und abschwellende Warnton, sollen die Bürger das Radio (Radio Gütersloh, 107,5 MHz, / 106,8 MHz, 95,9 MHz) einschalten und auf Informationen der Warn-Apps achten, über die sie konkrete Informationen zu den Gefahren und möglichen Verhaltensweisen erhalten. Wer bislang schon die Warn-App NINA des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katstrophenhilfe (BBK) nutzt, wird auch darüber Informationen erhalten. Zudem hat der Kreis Gütersloh mit ‚BIWAPP‘ eine weitere Bürgerinformation und Warn-App eingeführt, die ebenfalls kostenfrei aus dem Internet über App-Store, Google Play-Store und Microsoft App-Store auf das Handy heruntergeladen werden kann. Die Warn-App ‚BIWAPP‘ wird am 6. Januar ebenfalls kreisweit zur Warnung genutzt. Je nach Einstellung können über die App auch zusätzliche Informationen des BBK und des Deutschen Wetterdienstes abgerufen werden.

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