Der Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND) setzt sich für den Erhalt der Bäume entlang der Friedrich-Ebert-Straße ein. - © Anna-Lena-Ryczek
Der Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND) setzt sich für den Erhalt der Bäume entlang der Friedrich-Ebert-Straße ein. | © Anna-Lena-Ryczek

Gütersloh Naturschützer wollen Bäume an der Friedrich-Ebert-Straße erhalten

Bis heute sei in keinem Gremium überzeugend begründet worden, warum die Abweichung von der ursprünglichen Planung und den demokratischen Entscheidungen erfolgt sei

Ludger Osterkamp

Gütersloh. Der Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND) setzt sich für den Erhalt der Bäume entlang der Friedrich-Ebert-Straße ein. Der Vorsitzende der Ortsgruppe, Achim Hertzke, sagte, eine Fällung widerspräche dem integrierten Klimaschutzkonzept der Stadt. In früheren Plänen sei auch die Rede davon gewesen, die Bäume zu erhalten. Bis heute sei in keinem Gremium überzeugend begründet worden, warum die Abweichung von der ursprünglichen Planung und den demokratischen Entscheidungen erfolgt sei. Die avisierte Neupflanzung habe für die jetzt dort lebende Generation von Menschen keinen vergleichbaren Wert. Die Fällung der ausgewachsenen Bäume sei auch insofern nicht nachvollziehbar, da sie sich trotz des hohen Verkehrsaufkommens an der Friedrich-Ebert-Straße als lebensfähig erwiesen hätten. Auch die UWG-Fraktion hatte sich kürzlich dafür ausgesprochen, die Bäume zu erhalten. In einem Antrag für den Planungsausschuss fordert sie, die „intakte grüne Raumkante mit stadtbildprägender Wirkung" zu erhalten und den Neubau der Feuer- und Rettungswache um einige Meter von der Straßenkante abzurücken, selbst wenn dadurch einige Stellplätze wegfielen. UWG-Sprecher Norbert Bohlmann teilte mit, laut Verwaltungsvorlage seien insgesamt 70 Bäume im Plangebiet vorhanden, davon würden 44 (rund zwei Drittel) gefällt.

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