Wieder einmal liegt ein Fahrzeug am Rande der Oerlinghauser Straße im Feld. - © FOTO: CHRISTIAN MATHIESEN
Wieder einmal liegt ein Fahrzeug am Rande der Oerlinghauser Straße im Feld. | © FOTO: CHRISTIAN MATHIESEN

Bielefeld-Stieghorst Schwerer Unfall endet glimpflich

Wieder fliegt ein Auto von der Oerlinghauser Straße

Bielefeld-Hillegossen (jr). Der Herbst ist da, die Straßen werden rutschig. Eigentlich kann sich die Polizei an solchen Tagen schon vorsorglich an die Oerlinghauser Straße stellen. Am Samstag flog eine 18-jährige Fahranfängerin von der Fahrbahn. Immer wieder geraten die Autos in dem oft unterschätzten Stück zwischen Ortsende und Autobahnbrücke ins Schleudern.

Die 18-Jährige in ihrem VW Lupo war gegen 14.30 Uhr in Richtung Hillegossen unterwegs gewesen, als sie laut Polizei  vermutlich durch einen Fahrfehler hinter dem Weißen Weg in der Rechtskurve (auf Höhe Meyer zu Selhausen) ins Schleudern geriet. Der Lupo riss erst nach links aus, um nach dem Gegenlenken dann schnurstracks rechts ins Feld zu schleudern. Der Kleinwagen kam im tiefen Schlamm erst etwa 20 Meter neben der Fahrbahn auf der Seite liegend zum stehen.

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Die junge Frau hatte Glück. Ein entgegenkommendes Fahrzeug war nicht in der Nähe. Die Fahrerin erlitt nach Angaben des Rettungsdienstes nur ein Schleudertrauma.

Die Oerlinghauser Straße gilt gerade wegen der Nähe zur Landwirtschaft und der schlechten Fahrbahnbeschaffenheit bei Nässe als sehr rutschig. Immer wieder berichten Autofahrer von einem rutschigen Schmierfilm auf der Straße. Zahlreiche schwere Unfälle ereignen sich rund um diese Kurve in aller Regelmäßigkeit.

Laut Straßenverkehrsamt ist die Strecke dennoch kein Unfallschwerpunkt. Der Blitzer in Ortseingang wurde 2006 trotz der Proteste der Anwohner abgebaut, an das herrschende Tempo-70-Limit halten sich wenige.

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