Der Kleintransporter war mit acht Personen auf der A 2 in Fahrtrichtung Hannover unterwegs. - © FOTO: CHRISTIAN MATHIESEN
Der Kleintransporter war mit acht Personen auf der A 2 in Fahrtrichtung Hannover unterwegs. | © FOTO: CHRISTIAN MATHIESEN

Bielefeld Vier Frauen bei Unfall auf A 2 verletzt

Fahrer von voll besetztem Kleintransporter schläft ein

Bielefeld (ei). Zwei lebensgefährlich verletzte Menschen hat am Donnerstagmorgen gegen 2.30 Uhr ein schwerer Auffahrunfall auf der Autobahn 2 kurz hinter der Auffahrt Bielefeld-Zentrum in Richtung Hannover gefordert. Die Beifahrerin eines Kleintransporters, der insgesamt mit acht Personen besetzt war, war rund eineinhalb Stunden eingeklemmt, ehe sie von den Rettungskräften befreit werden konnte.

Nach Angaben der Autobahnpolizei Stukenbrock waren der 52-Jährige Fahrer eines Sattelzuges sowie die Reisegruppe im Kleinlaster im Alter zwischen 37 und 23 Jahren auf dem rechten Fahrstreifen unterwegs. Etwa 500 Meter hinter der Auffahrt fuhr der 36-jährige Fahrer auf den langsamer fahrenden Sattelzug auf. Als Unfallursache gab der Kleinlaster-Fahrer nach Polizeiangaben an, am Steuer seines Fahrzeugs eingeschlafen zu sein. Anschließend schleuderte sein Wagen in die rechte Leitplanke, wo er stehen blieb.

Die Feuerwehr rückte mit der Berufsfeuerwehr sowie den ehrenamtlichen Kräften der Löschabteilungen Ubbedissen und Hillegossen an, ferner eilten fünf Rettungswagen und zwei Notarzteinsatzfahrzeuge zu der Unfallstelle. Aufgrund der großen Anzahl Verletzter und Betroffener Personen wurde der "Massenanfall von Verletzten" (ManV) der Stufe 1 für bis zu acht Betroffene ausgelöst, neben den Notärzten aus dem Regelrettungsdienst auch noch der "Leitende Notarzt" alarmiert.

Für die Befreiung der Beifahrerin mussten die Feuerwehrleute unter anderem ein Stück Leitplanke mit einem Trennschleifer heraustrennen, um den eingeklemmten Fuß freilegen zu können. Während vier Insassen des Kleinbusses (darunter der Fahrer) unverletzt blieben, mussten neben den beiden lebensgefährlich Verletzten noch zwei weitere Mitfahrer mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden.

Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten sperrte die Polizei den rechten und mittleren Fahrstreifen für rund drei Stunden. Aufgrund des geringen Verkehrsaufkommens kam es zu keinem längeren Stau.


Den Sachschaden schätzt die Polizei auf etwa 30.000 Euro.
 

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