(v.l.) Marcus Lufen, Christina Kampmann, Heinz Hecht, Ute Schäfer, Nesrettin Akay, Günter Garbrecht. - © FOTO: ANNIKA SIKORRA
(v.l.) Marcus Lufen, Christina Kampmann, Heinz Hecht, Ute Schäfer, Nesrettin Akay, Günter Garbrecht. | © FOTO: ANNIKA SIKORRA

Hillegossen Ein junger und lebendiger Ortsverein

100 Jahre SPD Hillegossen / Ministerin gratuliert

Hillegossen (asik). "Wir gehen mit der Zeit und nehmen die alte Zeit mit" – das ist das Motto des SPD-Ortsvereins Hillegossen, das seit Jahrzehnten erfolgreich als Leitlinie dient. Der Ortsverein feierte jetzt 100-jähriges Bestehen im Erwin-Kranzmann-Haus. Mit dabei waren unter anderem die Familienministerin des Landes NRW Ute Schäfer, Landtagsabgeordneter Günter Garbrecht, Parteivorsitzender des Unterbezirks Bielefeld Marcus Lufen sowie die frisch gekürte Bundestagskandidatin Christina Kampmann.

Der Ortsverein Hillegossen zählt 45 Mitglieder, Nachwuchs gäbe es dabei genügend: "Wir sind ein relativ junger und vor allem sehr lebendiger Ortsverein", sagt Nesrettin Akay, Vorsitzender. Ihm sei es wichtig, dass die Geschichte beachtet wird, um in Zukunft richtig handeln zu können: "Wir haben in der Vergangenheit viel gemeistert, darauf können wir stolz sein."

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Familienministerin Schäfer hielt eine Ansprache und gratulierte den Mitgliedern. Jubiläen seien wunderbare Anlässe, um die Parteigeschichte Revue passieren zu lassen, so die Ministerin, die seit Juli 2010 im Amt ist. "Die SPD hat sich schon immer den Herausforderungen der jeweiligen Epoche gestellt und sich nicht beirren lassen." Die größte Schwierigkeit sei dabei, stets praktische Politik zu machen: "Wir müssen die Lebensbedingungen der Menschen konkret verbessern. Politik muss nicht nur gut gemeint sein, sondern auch gut gemacht werden." Das Wertegerüst der Partei sei dabei schon immer Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität.

Die Ministerin ging ebenso auf die bevorstehende Bundestagswahl im kommenden Jahr ein: "Ich blicke der Wahl sehr zuversichtlich entgegen. Ich hoffe, dass wir ein neues Kapitel Erfolgsgeschichte schreiben können." Die SPD wolle dann als erste Maßnahme das Betreuungsgeld abschaffen und in Kitaplätze investieren. Der gesetzliche Mindestlohn, Rentenpolitik und Bildungspolitik seien ebenso wichtige Baustellen: "Wir sind keine Genossen der Bosse, sondern Genossen der Arbeitnehmer, Rentner, Schüler und Studenten sowie der mittelständischen Unternehmer."

Zusammen mit dem Ortsvereinsvorsitzenden zeichnete Schäfer drei Jubilare aus: Für 40 Jahre Mitgliedschaft überreichte die Ministerin Norbert Habig und Heinz Hecht Ehrennadel und Urkunde. Für 25-jährige Mitgliedschaft zeichnete sie Jochen Bödeker aus.

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