Stieghorst Osningstraße: Weiter umstritten

Gestern Abend: BZV will Bürgerversammlung

Stieghorst. Die Osningstraße soll im kommenden Jahr auf zwei Spuren reduziert werden – so hatte es bereits die Bezirksvertretung (BZV) Mitte beschlossen. Die Politiker in Stieghorst sind sich allerdings noch uneins: Gestern Abend haben sie lediglich für eine Bürgerversammlung gestimmt, in der die Verwaltung ihre Pläne vorstellen soll. Erst danach soll eine Entscheidung fallen.

CDU-Mann Klaus-Dieter Hoffmann kritisierte, die Verwaltung würde immer wieder mit neuen Vorlagen um die Ecke kommen, "bis wir schließlich weichgeklopft" sind. Tatsächlich gab es Änderungen. "Allerdings", so der städtische Planer Christian Glasl, "stellen wir sie nur vor, um die Politiker auch mitzunehmen".

Anzeige

Kritik hagelte es trotzdem, auch von Bürgern in der Fragestunde. Horst Jäger monierte, dass "Landesmittel verpulvert" werden. Detlef Meyer, der ebenfalls an der Osningstraße wohnt, fürchtet Kosten, die womöglich auf die Anlieger zukommen. Damit müssten die Anlieger allerdings nicht rechnen, sagt Oliver Spree vom Amt für Verkehr.

Die Sanierung sei unumgänglich, quasi eine Vorsorgepflicht: "Wenn wir jetzt nichts tun, ist die Straße in wenigen Jahren so marode, dass sie grunderneuert werden muss." Wenn es die Möglichkeit gebe, Fördermittel in Anspruch zu nehmen, solle man diese Chance auch nutzen.

Anzeige
Anzeige
Anzeige


realisiert durch evolver group