Unter einem Vordach kam es zum Brand beim Fahrzeugbauer Heku. - © Christian Mathiesen
Unter einem Vordach kam es zum Brand beim Fahrzeugbauer Heku. | © Christian Mathiesen

Bielefeld Vordach von Hallenkomplex in Brand

Jürgen Mahncke
Marc Schröder

Bielefeld. In der Nacht zum Montag kam es im Betrieb des Fahrzeugbauunternehmens Heku zu einem Brand mit starker Rauchentwicklung. Das Vordach einer Halle, in der Bootsanhänger und Wohnmobile montiert werden, stand in Flammen. Ermittlungen zur Brandursache laufen. Gegen 1 Uhr hatten Anwohner Feuerschein und Rauchentwicklung gesehen und der Feuerwehr zuerst einen Strauchbrand gemeldet. Die Besatzung eines eintreffenden Löschfahrzeugs erkannte dann aber schnell, dass es unter einem Verbindungsdach zweier Lagerhallen des Unternehmens brannte. Die nachalarmierten Kräfte, darunter die Löschabteilungen Ubbedissen und Hillegossen schlugen zwei Fenster der Lagerhalle ein, um möglichst schnell an den Brandherd zu gelangen. Am Einsatzort bekämpften die rund 30 Feuerwehrleute den Brand unter einer Vordachkonstruktion, die zwei Hallen miteinander verband. Über eine Drehleiter wurde das Feuer von oben bekämpft. Eine Multifunktionssäge kappte die Verbindung des Vordachs zu den beiden Lagerhallen. Damit konnte sich das Feuer nicht weiter über Holzsparren in die beiden Gebäude hineinfressen. Aufwendige Löscharbeiten in der Dsachkonstruktion Die mit Teerpappe verkleidete Dachkonstruktion musste aufwendig geöffnet und abgelöscht werden. Neben der Brandbekämpfung sicherten die Einsatzkräfte das Innere der beiden Hallen. Durch starke Rauchentwicklung mussten die Hallen zudem ausgiebig gelüftet werden. Reiner Kollmeier, Juniorfirmenchef bestätigte nw.de, dass Europaletten aus Holz, die bis unter das Vordach gestapelt waren, Feuer gefangen hatten. Weil die Feuerwehr so schnell vor Ort gewesen sei, würde sich der Schaden in den Lagerhallen selbst in Grenzen halten. Die Produktion liefe ohne Probleme weiter. Der Feuerwehreinsatz war gegen 5 Uhr am Montagmorgen beendet. Eine Brandsicherheitswache blieb noch eine Stunde länger vor Ort. Der Entstandene Schaden wird durch die Feuerwehr auf rund 60.000 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei ermittelt, da Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden kann.

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