Stammgäste: Elise (2) und Melina (4) kommen oft mit ihrer Mama Evelyn Tselepis auf den Spielplatz. Nur an heißen Tagen ist es ihnen zu sonnig hier. - © Andreas Frücht
Stammgäste: Elise (2) und Melina (4) kommen oft mit ihrer Mama Evelyn Tselepis auf den Spielplatz. Nur an heißen Tagen ist es ihnen zu sonnig hier. | © Andreas Frücht

Bielefeld Ganz viel Platz für alle

Spielplatztest: Das Gelände an der Elbeallee ist riesig. Das gibt Plus- und Minuspunkte

Bielefeld. Platz, so weit das Auge reicht. Das ist der erste Eindruck, wenn man den Spielplatz an der Elbeallee betritt. Wobei "Platz" eben eine echte Untertreibung ist. Mindestens 300 Meter lang und breit erstreckt sich die Grünfläche, so dass es fast in einen Spaziergang ausartet, wenn man von einem Spielgerät zum nächsten gehen will. Zu erreichen wie: Am besten mit dem Auto. Man kann aber auch die Bahnlinie 1 Richtung Senne bis Endstation nehmen und ab da mit der Buslinie 135 bis zu den Stationen Alsterweg oder Luheweg fahren Geräte: Sandkasten, mehrere Brettschaukeln, Klettergerüst aus Seilen, Kletterturm, Motorikgerüst, Karussell, Kletterturm Schloss mit Rutsche, Tischtennisplatte, Bolzplatz mit Toren, große Alu-Rutsche, Seilbahn, Stehwippe Zustand der Geräte: Gut. Die Holzgeräte sind noch gut in Schuss und teilweise stehen bereits neue Geräte aus Edelstahl bereit. Allerdings könnte es im Verhältnis zur Größe des Geländes noch viel mehr Geräte geben, das Sortiment wirkt etwas einfallslos im Vergleich zu anderen Geräten, die es auf Bielefelder Spielplätzen gibt. Außerdem wirken die Spielsachen etwas verloren auf der riesigen Grünfläche, weil sie zum Teil sehr weit entfernt voneinander angeordnet sind. Sicherheit: Hier gibt es einige Abzugspunkte. Durch die Weitläufigkeit des Geländes können Kinder zwar rennen, was das Zeug hält. Allerdings ist es etwas unverständlich weshalb die meisten Geräte nahe an der einzigen stärker befahrenen Straße, der Elbeallee stehen, statt im hinteren Bereich der Grünanlage. Dazwischen gibt es keinen Zaun, weshalb jüngere Kinder gut im Auge behalten werden müssen. Außerdem ist ein großer Nachteil des Geländes, dass es so gut wie keine Bäume und damit auch keinen Schatten gibt. Sauberkeit: Eigentlich gut, der Platz wird regelmäßig gesäubert, der Rasen gemäht. Insgesamt ist der Eindruck sehr parkartig und gepflegt. Allerdings kritisieren viele regelmäßige Besucher, dass die Hundebesitzer den Dreck ihrer Vierbeiner einfach liegen lassen. Altersgeeignet für: alle Kinder. Größere können sich an der langen Alu-Rutsche, der Seilbahn und dem großen Klettergerüst austoben, Kleinere finden Spaß am kleinen, schlossartigen Kletterturm und dem Karussell. Allerdings ist gerätemäßig, wie oben erwähnt, für beide Parteien noch reichlich Luft nach oben, was das Sortiment angeht. Frequentierung: Hoch. Besonders an sonnigen Tagen treffen sich viele Sennestädter zum Picknicken an der Elbeallee. Die Gefahr, dass man sich hier gegenseitig auf die Füße tritt, besteht allerdings nicht. Wie finden es die Kleinen: Nick: Der Spielplatz ist weitläufig mit viel Platz zum Spielen und Bolzen. Für die Rutsche braucht man ein Tuch oder kleinen Teppich, um schnell herunter rutschen zu können. Ohne ist sie eher lahm. Antonia und Edda: Unser liebstes Gerät ist die Seilbahn Julia: Ich möchter öfter hier sein! Wie finden es die Großen: Es ist sehr, sehr schön hier, die Kinder lieben es. Wir wohnen gleich um die Ecke und kommen oft her, das ist ein richtiger Anziehungspunkt für uns. Allerdings lassen die Hundebesitzer ihre Tiere immer frei laufen, so dass die hier überall hinmachen, das ist nicht so schön. Und es könnte mehr Schatten geben, manchmal knallt die Sonne ganz schön. (Evelyn Tselepis, mit Melina (4) und Elise (2).

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