Strahlende Organisatoren: Bezirksamtsleiter Eberhard Grabe, Christoph Steiner (Bestellshop), Christian Faul und Marion Winkler (Werbegemeinschaft), Necat Yücel (Pizzeria Peperoni), Susanne Bickerton (Quartiersmanagerin), Ulrike Volkmer (Bezirksamt), Bezirksbürgermeister Lars Nockemann und Annette Riegler (Sparkasse Bielefeld) mit den „Bärenkindern“ auf dem neu gestalteten Platz. - © Silke Kröger
Strahlende Organisatoren: Bezirksamtsleiter Eberhard Grabe, Christoph Steiner (Bestellshop), Christian Faul und Marion Winkler (Werbegemeinschaft), Necat Yücel (Pizzeria Peperoni), Susanne Bickerton (Quartiersmanagerin), Ulrike Volkmer (Bezirksamt), Bezirksbürgermeister Lars Nockemann und Annette Riegler (Sparkasse Bielefeld) mit den „Bärenkindern“ auf dem neu gestalteten Platz. | © Silke Kröger

Sennestadt Livemusik auf dem Bärenplatz

Umsonst und draußen: Neuauflage der erfolgreichen Reihe. Gute Nachrichten auch für die (noch) gesperrte Bleicherfeldstraße

Silke Kröger

Sennestadt. Livemusik, umsonst und draußen, dazu ein Biergarten und Heißes gegen den Hunger: Das Konzept der Bärenplatzbühne im Quartierszentrum am Kaufweg, 2016 erstmals umgesetzt, ist ebenso einfach wie erfolgreich. Zur Neuauflage mit Eröffnungsfest und Konzerten laden die Veranstalter, die Werbegemeinschaft Sennestadt in Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt, jetzt ein. Los geht’s am 19. Mai um 14.30 Uhr. Am Eröffnungsfest wirken viele Sennestädter mit: Die Kindergärten St. Kunigunde und Wintersheide präsentieren Musik und Tänze, im Filzworkshop können Interessierte kleine Filzarbeiten basteln, die Kinder können sich schminken lassen. Um 15 Uhr beginnt der Frauenstammtisch, der aus der Wintersheide einmalig hierher wechselt. Kleines Kunsthandwerk wie Silberschmuck und Töpfereien sind zu bestaunen, ebenso wie die Werke Sennestädter (Amateur-)Künstler, die sie in umliegenden, leer stehenden Schaufenstern zeigen. „Vor und an den Fenstern, so dass die Geschäfte geschlossen bleiben können", erklärt Quartiersmanagerin Susanne Bickerton. Die ehemalige Apotheke gehört dazu, der Pizzaimbiss, der Ex-Bäcker, Friseur und natürlich das Quartierszentrum. Einheitliche Fassadengestaltung geplant Aber auch wenn es derzeit (noch) so viele ungenutzte Gewerbeimmobilien im Eck zwischen Kauf- und Hirschweg gibt – es tut sich was zum Besseren, versichert Christian Faul vom Vorstand der Werbegemeinschaft Sennestadt. So habe sich inzwischen ein türkischer Imbiss und ein Umzugsunternehmen neu angesiedelt. „Es zeichnet sich eher ab, dass wir neu vermieten, als dass neue Leerstände entstehen", meint er zuversichtlich. „Der Bärenplatz ist gut geworden, jetzt werden die nächsten Schritte eingeleitet." Geplant sei eine einheitliche Fassadengestaltung für den gesamten Platz, „auch da werden Anlieger wieder Geld in die Hand nehmen". Die Planungen dazu liefen.Positives zeichnet sich offenbar auch beim Dauerproblem Bleicherfeldstraße ab. Die Sperrung für Linksabbieger, die von der Sender Straße kommen, gibt es nun rund sieben Jahren. „Unsere Kunden aus Verl kommen einfach nicht hierher", schildert Faul die Konsequenzen für die Geschäftsleute. Das gelte auch für alle anderen, die aus südlicher Richtung in die Siedlung wollen – sie müssen einen Riesenumweg fahren, weil die Stadt in der Einmündung Bleicherfeldstraße mit dem Bahnübergang ein massives Sicherheitsproblem sieht. Die planerische Lösung, an der das Amt für Verkehr dort seit Monaten bastelt (die NW berichtete), wird nun konkreter: Die Bezirksvertretung wird sich in ihrer Sitzung am Donnerstag, 18. Mai, mit dem Vorschlag der Verwaltung befassen.

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