Speziell für die Ausstellung gefertigt: Alexander Gutor zeigt fünf Bilder und drei Skulpturen. - © Muriel Pluschke
Speziell für die Ausstellung gefertigt: Alexander Gutor zeigt fünf Bilder und drei Skulpturen. | © Muriel Pluschke

Sennestadt Bilder und Skulpturen in der Jesus-Christus-Kirche

Ausstellungseröffnung: Marianne Karow und Alexander Gutor zeigen Werke zum 50. Jubiläum des Gotteshauses

Muriel Pluschke

Sennestadt. Elf neue Bilder und drei Skulpturen verzieren für die nächsten Wochen die Wände der Jesus-Christus-Kirche. Im vorletzten Teil der Ausstellungsreihe "Kunst und Kirche" zum 50-jährigen Bestehen des sakralen Gebäudes stellen die beiden Künstler Marianne Karow und Alexander Gutor ihre Werke aus, die einen starken Gegensatz bilden. So stehen dieses Mal eher abstrakte Acrylbilder in warmen Rot- und Orangetönen gegenständlicheren Werken in Schwarz und Silber mit klarem Bezug zur Kirche gegenüber. "Normalerweise male ich mit einer anderen Technik, aber die passt nicht in die Kirche", erzählt Alexander Gutor, der seine Bilder und Skulpturen speziell für die Ausstellung angefertigt hat. Dabei bearbeitete der Bildhauer seine Werke aus Öl- und Acrylfarben mit einer Spachteltechnik statt einem Pinsel und verwendete neben Pappe und Draht erstmalig auch Wachs für die dazu passenden Skulpturen. "Er ist es durchaus gewohnt, Kunst an verschiedenen Orten zu präsentieren", findet Pastor Volker Gravemeier, der die Ausstellung nach dem Sonntagsgottesdienst eröffnete. Die Kunst von Gutor finde sich oft im Alltag der Menschen wieder, wie beispielsweise auf Spielplätzen. "Es war interessant für mich, und ich musste viel überlegen wegen dem Licht", erklärt der Künstler selbst mit Blick auf die Richtung der Lichteinfälle in seinen Bildern, die mit dem Lichteinfall in der Kirche übereinstimmen. Unter dem Titel "Der Fantasie Raum geben" präsentiert die 82-jährige Marianne Karow sechs ihrer Kunstwerke, in denen sich, mit viel Fantasie, kleine Hinweise auf die Jesus-Christus-Kirche entdecken lassen. "Das Experiment mit Formen, Farben und Materialien steht im Vordergrund", erläutert Karow, die ihre Bilder passend zu den Wandfarben der Kirche ausgewählt hat. So solle jeder Betrachter seine eigene Interpretation in den Acrylbildern, die mit Naturmaterialien wie Sand, Erde oder Steinen bearbeitet wurden, entdecken. Geöffnet ist die Ausstellung bis Freitag, 18. November, jeweils am Sonntag zu den Gottesdiensten sowie freitags, samstags und sonntags von 16 bis 18 Uhr.

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