Sennestadt Kulturkreis des Sennestadtvereins lädt zu hochkarätigen Konzerten ein

Zwei Streichquartette und zwei Pianistinnen kommen zu den drei Konzerten in diesem Jahr

Sibylle Kemna

Sennestadt. Zu drei hochkarätigen Konzerten lädt der Kulturkreis des Sennestadtvereins im neuen Jahr ein. Auf dem Programm stehen Beethoven, Brahms und Mendelsohn-Bartholdy, aber auch Stücke noch lebender Komponisten. Den Anfang machen vier Geschwister: das Ten-Hagen-Quartett, das sich in der internationalen Kammermusikszene einen festen Platz geschaffen hat, wird begleitet am Klavier von Christina Wright-Ivanova. Am 4. Februar kommen die in Steinfurt (NRW) geborenen Geschwister Kathrin, Leonie, Borge und Malte ten Hagen in den Vortragssaal: vier unterschiedliche Musikercharaktere aus einer einzigen Familie, die alle ein Streichinstrument spielen - das unvergleichliche Wechselspiel von Individuellem und Gemeinsamem macht ihre Auftritte unvergesslich. Zu Gehör gebracht werden Werke von Josef Suk, Kurt Hauschild und Hugo Wolf. Die Konzertpianistin Christina Wright-Ivanova unterrichtet als Assistenzprofessorin und Leiterin des Fachbereichs Klavier am Keene State College in New Hampshire (USA). Zusammen mit Kathrin ten Hagen spielte sie 2013 die CD "Eastern Impressions" ein, die großes Lob von der Fachpresse erhalten hat. Im zweiten Teil des Konzertes erklingt das Klavierquintett op. 44 von Robert Schumann, ein äußerst selten gespielte Stück, das das Ten-Hagen-Quartett und die Pianistin gemeinsam spielen. Es ist das erste Mal in der Kammermusikreihe des Kulturkreises, dass in dieser großen Besetzung musiziert wird. Als Königsdisziplin der Kammermusik gilt bis heute das Streichquartett, und auch im zweiten Konzert am 15. April 2018 haben die Besucher Gelegenheit, ein solches Ensemble zu erleben. Das Vela-Quartett mit Julia Schleicher (erste Violine), Wolfgang Herrmann (zweite Violine), Mischa Pfeiffer (Viola) und Simon Hoffmann (Violoncello) wurde 2007 an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg gegründet und arbeitete seitdem im Rahmen internationaler Meisterkurse mit namhaften Künstlern. Auf dem Programm stehen Werke von Schostakowitsch, Bloch und Mendelssohn-Bartholdy. Eine Musikerin voll Empfindungskraft, Fantasie und Sinnlichkeit ist die Pianistin Katinka Vocke, die im Herbst, am 4. November, nach Sennestadt kommt. Die ernsthafte Vertiefung in die Materie der klassischen Musik, kombiniert mit einer philosophischen Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Kunst, prägen ihre Konzerte. Ihr musikalischer Werdegang führte die gebürtige Münchnerin, die 2016 ihr Konzertexamen in Detmold ablegte, über die Schweiz, Italien, Frankreich und Amerika zurück nach Deutschland. Lang Lang erkannte ihr herausragendes Talent, förderte sie musikalisch als Mentor und vermittelte internationale Kontakte. Im Vortragssaal des Sennestadthauses wird sie Werke von Brahms, Beethoven, Schubert, Liszt und Mily Balakirev spielen.

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