Auf der A33 sorgte ein Auffahrunfall für Verkehrsbehinderungen. - © Andreas Eickhoff
Auf der A33 sorgte ein Auffahrunfall für Verkehrsbehinderungen. | © Andreas Eickhoff

Schloß Holte/Bielefeld Auffahrunfall sorgt für Sperrung auf A33 - 20-Jährige Bielefelderin rammt Stauende

Drei verletzte Bielefelder wurden ins Krankenhaus transportiert

Andreas Eickhoff
Matthias Schwarzer

Schloß Holte-Stukenbrock/Bielefeld. Weil eine 20-jährige Bielefelderin auf der A33 Richtung Brilon das Ende eines Staus übersehen hat, ist es am Mittwochmorgen zu deutlichen Verkehrsbehinderungen gekommen. Drei Menschen wurden verletzt, zwei Autos haben nur noch Schrottwert. Durch den schweren Auffahrunfall und die anschließende Bergung der Fahrzeuge staute sich der Verkehr auf bis zu 10 Kilometern Länge. Nach Angaben der Polizei hatte eine Reifenpanne gegen 7.30 Uhr den Unfall ausgelöst. Bei einem Kia hatte sich zwischen den Abfahrten Stukenbrock-Senne und Paderborn-Sennelager die linke Felge und das dazugehörige Rad gelöst. Der Fahrer stoppte auf dem linken Fahrstreifen, sofort bildete sich ein Rückstau. Drei Verletzte kommen ins Krankenhaus Ein 19-jähriger Golffahrer aus Bielefeld bemerkte das Hindernis und bremste. Eine 20-jährige Bielefelderin erkannte das Bremsmanöver zu spät und fuhr mit ihrem Citroën "mit hoher Geschwindigkeit", wie es hieß, auf den Golf IV auf. Der Golffahrer sowie seine 24-Jährige Beifahrerin (ebenfalls aus Bielefeld) wurden wie die Citroënfahrerin an der Unfallstelle notärztlich behandelt. Die Insassen des Golf kamen in ein Paderborner Krankenhaus, die 20-Jährige in eine Bielefelder Klinik. Die A33 in Richtung Brilon musste während der Rettungs- und Bergungsarbeiten immer wieder gesperrt werden. Eine Stunde lang herrschte hier Vollsperrung. Hunderte Berufstätige kamen zu spät zur Arbeit. Notärzte und Rettungsassistenten kümmern sich um die drei Insassen Neben zwei Rettungswagen aus Schloß Holte-Stukenbrock und dem Notarzteinsatzfahrzeug aus Bielefeld wurde auch der Löschzug der Feuerwehr Schloß Holte alarmiert. Die Feuerwehrleute kamen aber nicht mehr zum Einsatz, da die Unfallstelle bereits von der Polizei abgesichert war und nur wenig Betriebsstoffe ausgelaufen waren. Den Sachschaden schätzte die Polizei auf 19.000 Euro. Hier ein Video von der Unfallstelle:

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