Immer wieder ein Hingucker: Die Aula der Ehrenberg-Schule mit ihrer guten Akustik wird für das Neujahrskonzert der Bielefelder Philharmoniker in wechselndes Farblicht getaucht, passend zur Musik der Elemente. - © Susanne Lahr
Immer wieder ein Hingucker: Die Aula der Ehrenberg-Schule mit ihrer guten Akustik wird für das Neujahrskonzert der Bielefelder Philharmoniker in wechselndes Farblicht getaucht, passend zur Musik der Elemente. | © Susanne Lahr

Sennestadt/Senne „Wir sind der Klang der Stadt“

Ausverkaufte Neujahrskonzerte der Bielefelder Philharmoniker in Gymnasium und Realschule

Susanne Lahr

Sennestadt/Senne. Was haben Bob Dylan und die Bielefelder Philharmoniker gemeinsam? Die Eintrittskarten für das Neujahrskonzert des Ensembles unter Generalmusikdirektor Alexander Kalajdzic in Sennestadt und Senne waren fast genauso schnell vergriffen wie die des Nobelpreisträgers. Und so hörten am Wochenende weiter rund 800 Zuhörer Elementares – zunächst in der Aula der Hans-Ehrenberg-Schule (HES), tags drauf im Forum der Realschule Senne. Die Musik drehte sich um die Themen Wasser, Erde, Feuer und Luft – und den Musikern und ihrem Dirigenten war die Spielfreude auch außerhalb der Oetkerhalle, wo am Neujahrstag rund 1.500 Menschen gelauscht hatten (die NW berichtete), anzusehen. „Wir sind der Klang der Stadt“, sagte Kalajdzic. Bezirksamtsleiter Eberhard Grabe zeigte sich ebenfalls begeistert: „Kalajdizic und die Philharmoniker sind ein überzeugender Botschafter der Stadt.“ Und damit die Botschaft überkommt, sind in Sennestadt und Senne zahlreiche Ehrenamtliche aus Sennestadtverein und Kulturkreis Senne, die Schülervertretung der HES und die Senner Landfrauen und Hausmeister auch in den Ferien aktiv, um die Konzerte zu einem rundherum gelungenen Ereignis zu machen. Im Gymnasium, wo zum 5. Mal das Neujahrskonzert stattfand, muss schließlich jedes Mal extra eine geeignete Bühne aufgebaut, rund 450 Stühle neu gestellt werden. Alles lief reibungslos, was auch die drei Orchesterwarte der Philharmoniker jedes Mal aufs neue freut. „Wir sind mittlerweile ein gut eingespieltes Team“, sagt Alexander Roy lobend.

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