„Uns ist ein Kind geboren. . .“: Die Engel verkünden den Hirten am Feuer die frohe Botschaft. - © Susanne Lahr
„Uns ist ein Kind geboren. . .“: Die Engel verkünden den Hirten am Feuer die frohe Botschaft. | © Susanne Lahr

Engel am Hirtenfeuer

Susanne Lahr

Sennestadt. Einst als Notlösung während der Kirchenrenovierung gedacht, hat sich die Weihnacht am Hirtenfeuer der ev. Kirchengemeinde zur liebgewordenen Tradition entwickelt. Rund 500 Gläubige kamen am heiligen Abend zur 5. Open-air-Andacht auf die Wiese vor der Jesus-Christus-Kirche am Fuldaweg, um die Geschichte von der Geburt Christi zu erleben. Als Krippenspiel – gespielt von Konfirmanden des Pfarrbezirks II – mit Engeln, Hirten, Kaiser Herodes, Maria und Josef und einem echten Schafbock. Pfarrer Willi Zahn zog Parallelen von Marias und Josefs Odyssee nach Bethlehem zum heutigen Schicksal von Flüchtlingen. Er beklagte Bürgerkriege und Ausbeutung jeglicher Art, bei denen es nur um Streben nach Macht und Geld gehe. Und zum Teil unsere Lebensweise ermögliche. Die Geburt Jesu sei das Hoffnungslicht, dass es in der Welt friedlicher und gerechter zugehen könnte. Und in Deutschland dürfe zu diesem Licht die Dankbarkeit hinzukommen, in einem freien und friedlichen Land zu leben.

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