Drinnen und draußen: Das Paketzentrum ist soweit fertig, dass in allen Hallen nun Fördertechnik eingebaut werden kann. - © Susanne Lahr
Drinnen und draußen: Das Paketzentrum ist soweit fertig, dass in allen Hallen nun Fördertechnik eingebaut werden kann. | © Susanne Lahr

Sennestadt Weiterer wichtiger Abschnitt beim Neubau des UPS Paketzentrums fertig

Logistik-Park Fuggerstraße: Verwaltungsgebäude in der Endausbauphase. Arbeit am Lärmschutzwall frühestens in zwei Monaten

Susanne Lahr

Sennestadt. In dieser Woche übergibt Bauherr Alpha Industrial die restlichen Hallenflächen an UPS, damit auch dort mit dem Einbau der Fördertechnik für das Paketzentrum begonnen werden kann. Bereits im März war das erste Drittel der Gebäude übergeben und mit dem Technikeinbau begonnen worden. Aktuell befinde man sich in der Endphase der Ausbauarbeiten des Verwaltungsgebäudes, erklärt Bernd Jungholt, Leiter Projektentwicklung bei Alpha Industrial, auf Anfrage der NW. Am 28. September war Spatenstich im Logistik-Park Fuggerstraße. Die Betriebsfläche des Paketzentrums, das rund 72 Millionen Euro kosten soll, ist rund 15.000 Quadratmeter groß. Die moderne Anlage kann bis zu 22.500 Pakete pro Stunde sortieren. „Wir liegen voll im Zeitplan und werden unsere neue Bielefelder Niederlassung für die Weihnachtszeit im Betrieb haben", sagt Holger Ostwald, Sprecher von UPS Deutschland. Die endgültige Fertigstellung ist für Januar 2018 vorgesehen. Rund 330 Mitarbeiter werden für UPS in Sennestadt arbeiten. Derzeit werden Zufahrt und Parkplätze hergestellt. An der Verler Straße ist zwar der Erdwall gerodet, aber sonst hat sich sichtbar noch nichts getan. Noch fehle die Baugenehmigung, um mit der Errichtung der Lärmschutzwand beginnen zu können, sagt Jungholt, Diese werde aber kurzfristig erwartet. „Danach benötigen wir etwa acht Wochen Vorlaufzeit, bis die Bauarbeiten beginnen können." Alpha Industrial geht davon aus, dass die Arbeiten an der Lärmschutzwand noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. Bereits abgeschlossen ist die Umsiedlung von Kröten in Zusammenarbeit mit der Biologischen Station Kreis Paderborn-Senne. „Das neue Habitat wurde angenommen, was die enorme Anzahl an Kaulquappen zeigt", so Bernd Jungholt. Die Habitate für mögliche Zauneidechsen und Fledermäuse seien im Frühjahr angelegt worden.

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