Voller Vorfreude: Bezirksamtsleiter Eberhard Grabe (v. l.), Hans Friedrich Thoben vom Kulturkreis Senne, Martin Beyer, Geschäftsführer der Bielefelder Philharmoniker, und Ulrike Volkmer vom Bezirksamt Sennestadt können Neujahr kaum erwarten. ? - © Foto: Judith Gladow
Voller Vorfreude: Bezirksamtsleiter Eberhard Grabe (v. l.), Hans Friedrich Thoben vom Kulturkreis Senne, Martin Beyer, Geschäftsführer der Bielefelder Philharmoniker, und Ulrike Volkmer vom Bezirksamt Sennestadt können Neujahr kaum erwarten. ? | © Foto: Judith Gladow

Senne / Sennestadt Jahresauftakt mit den Philharmonikern auch im Süden

Neujahrskonzerte: Mit dem Programm des Konzerts in der Oetkerhalle kommen die Bielefelder Philharmoniker wieder nach Sennestadt und Senne. Das Thema ist „Elementar“

Senne/Sennestadt. Wer das Neujahrskonzert in der Oetkerhalle nicht verfolgen kann oder einfach den kleineren Rahmen schätzt, für den gibt es im Bielefelder Süden gleich zwei Möglichkeiten, diese Gelegenheit nachzuholen: Denn am Freitag, 5. Januar, spielen die Bielefelder Philharmoniker in Sennestadt und am Samstag, 6. Januar, in Senne den musikalischen Jahresauftakt noch einmal. Musikliebhaber sollten allerdings schnell sein, denn die Wiederholungen im Süden könnten eher ausverkauft sein als das Original. „Im vergangenen Jahr waren die Karten innerhalb von einer Woche weg“, erzählt Bezirksamtsleiter Eberhard Grabe. Den Auftakt für die Wiederholungen spielt das Orchester in Sennestadt. Dort kann die Aula der Hans-Ehrenberg-Schule (HES) dank des frühen Termins noch in den Ferien ganz in Ruhe umgebaut werden. Damit die Musiker samt Instrumenten und Notenständern dort Platz finden, wird nämlich eine Bühne auf der Rückseite des Saals errichtet."Wir wissen, dass wir hier sehr geschätzt werden" „In diesem Jahr haben wir außerdem die Ausleuchtung noch einmal deutlich verbessert“, sagt Grabe. Freiwillige vom Veranstalter Sennestadtverein packen für die Realisierung wie immer kräftig mit an. Rund 430 Plätze stehen in der Aula zur Verfügung. Für das leibliche Wohl sorgt die Schülervertretung der HES. In Senne gibt es das Neujahrskonzert sogar schon zum neunten Mal und damit seit fast doppelt so langer Zeit wie in Sennestadt (5. Mal). Im Forum der Realschule Senne zeichnet der Kulturkreis Senne für die Organisation verantwortlich. 300 Plätze gibt es dort. „Das Konzert ist traditionell ein toller Auftakt für unser Jahresprogramm“, sagt Kulturkreis-Vorsitzender Hans Friedrich Thoben. Um die Beliebtheit der Neujahrskonzerte im Süden weiß Orchestergeschäftsführer Martin Beyer: „Wir wissen, dass wir hier sehr geschätzt werden.“ Bei den Auftritten spielen die Philharmoniker das gleiche Wunschkonzert-Programm wie in der Oetkerhalle, nur in etwas kleinerer Besetzung von rund 50 Musikern. Dieses Mal ist das Motto „Elementar“.Klangvolle Naturgewalten in fünf Themenblöcken Rund 30 Stücke stehen zur Auswahl. Die vier Elemente stehen natürlich im Mittelpunkt. Beethovens Ouvertüre zu „Prometheus“ und „Feuer im Kamin“ repräsentieren etwa das Feuer. Johann Strauß’ „An der schönen blauen Donau“ oder der Chanson „La Mer“ zeigen die Erscheinungsformen des nassen Elements. Und auch Filmmusiken können gewählt werden wie „Der letzte Mohikaner“ (Erde) und „Vom Winde verweht“ (Luft). Im fünften Themenblock „Spiel der Elemente“ stoßen die Naturgewalten dann aufeinander. Dort hat Beyer einen besonderen Tipp. Das Arioso für Oboe von Johann Sebastian Bach würde den Zuschauern die Gelegenheit geben, den noch relativ neuen Solo-Oboisten Christopher Koppitz näher kennenzulernen. „Gerade das Programm der Neujahrskonzerte ist immer sehr gemischt“, sagt Beyer. Von Barock bis Musical ist alles dabei. Ernste Musikinhalte wie Stücke von Bach oder Telemann würden dadurch mehr Leichtigkeit gewinnen. Über das endgültige Programm können NW-Leser entscheiden. Die Gelegenheit dazu gibt es entweder noch zweimal per Coupon in der Samstagsausgabe der NW oder unter www.nw.de/neujahrskonzert.

realisiert durch evolver group