Freuen sich über die gute Bewertung: Gesa Schulte und Silvio Eberlein vom Historischen Gasthaus Buschkamp. - © Judith Gladow
Freuen sich über die gute Bewertung: Gesa Schulte und Silvio Eberlein vom Historischen Gasthaus Buschkamp. | © Judith Gladow

Bielefeld-Senne Erneut Spitzenauszeichnung für das Gasthaus Buschkamp

Als einziges Restaurant in Bielefeld im aktuellen Falstaff-Guide bewertet

Susanne Lahr

Senne. Hochstimmung herrscht im Historischen Gasthaus Buschkamp. Im gerade erschienenen Falstaff-Magazin ist es im Gasthausguide 2018 erstmals mit 85 Punkten und zwei Falstaff-Gabeln gelistet. Als einziges Restaurant in Bielefeld derzeit. „Wir sind stolz wie Bolle“, sagt Küchenchef Silvio Eberlein. „Damit zählen wir zu den besten 500 Gasthäusern des Landes. Und wir haben damit die meisten Bewertungen in der Stadt und in der Umgebung.“ Gerade im Juni hatte der Restaurantführer „Der Feinschmecker“ das Gasthaus auf dem Museumshof Senne zu den „500 besten Restaurants für jeden Tag“ gezählt. Dazu findet sich Eberleins Haus im Slowfood-Genussführer („Da hinein zu kommen ist fast noch schwieriger als in den Falstaff“), im Guide Michelin, im Gault Millau, im Aral Schlemmeratlas und im Bertelsmann-Restaurant-Guide. Das sind die größten und bekanntesten Restaurantführer. „Darin aufgeführt zu sein, macht uns stolz“, sagt Silvio Eberlein mit einem Strahlen im Gesicht. „Ich finde auch, wir machen guten Arbeit.“ Das findet aktuell auch der Falstaff-Guide, der seinem Namen der gleichnamigen Shakespeare-Figur eines Lebensmanns und Genussmenschen verdankt, und der seit 1980 auf dem Markt ist. Anfangs als Rotwein-Führer konzipiert, kam 2005 der erste Restaurant-Guide mit Bewertungen kundiger Privatpersonen hinzu. Mit einer Gesamtauflage von rund 150.000 Stück ist das Falstaff-Magazin nach eigenen Angaben das größte Wein- und Gourmetmagazin im gesamten deutschsprachigen Raum. Der kulinarische Leitfaden 2018 hat 200 Seiten. Mehr als 25.000 Votings sind laut Falstaff online eingegangen. Bewertet wurden Essen, Service, die Wein- beziehungsweise Getränkekarte sowie das Ambiente. Das Historische Gasthaus Buschkamp erhielt beispielsweise fürs Essen 43 von 50 möglichen Punkten, beim Service 18 von 20 Punkten. Dass sein Gasthaus in der Sparte „klassisch/traditionell“ auftaucht, hat für Eberlein in erste Linie mit dem Ambiente des Museumshofes zu tun. „Etwa 40 Prozent der Karte machen die westfälischen Klassiker aus“, sagt Eberlein. Der überwiegende Teil sei moderne, junge, kreative, vegetarische und vegane Küche. Außerdem verwende er extrem viele moderne Kochtechniken. In einem Haus mit ganz langer Kochtradition. Vor zwei Jahren hat Silvio Eberlein das Restaurant von Ernst-Heiner Hüser übernommen und ist erfolgreich in dessen große Fußstapfen getreten. Bereits von 1996 bis 2002 hatte er bei Hüser als Koch gearbeitet und war dort mit 24 Jahren zum Küchenchef aufgestiegen. Dann zog es ihn für einige Jahre in die Küchen dieser Welt hinaus, bevor er nach Senne zurückkehrte.

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