Ob das Minischwein an der Postheide nach seiner Rettung auch so süß aus der Wäsche geblickt hat, wie das hier abgebildete Tier, ist leider nicht bekannt. - © Symbolfoto: dpa
Ob das Minischwein an der Postheide nach seiner Rettung auch so süß aus der Wäsche geblickt hat, wie das hier abgebildete Tier, ist leider nicht bekannt. | © Symbolfoto: dpa

Bielefeld Minischwein vor den Flammen gerettet

Feuer entzündet sich in Gartenlaube, die zum Stall umgebaut war

Jens Reichenbach

Bielefeld-Senne. Schock am Montagvormittag. Plötzlich dringen aus dem Gartenhaus einer Familie an der Postheide Rauch und Flammen. Doch in dem Schuppen stehen nicht etwa Gartengeräte, die einfach zu ersetzen wären. In dem zum Stall umfunktionierten Häuschen lebt ein kleines Minischwein. Noch bevor die Besitzerin die Feuerwehr gegen 11.10 Uhr alarmiert, holt sie das Schweinchen ins Freie. Gerade noch rechtzeitig: Denn anschließend brennt die drei mal fünf Meter große Schweinchenbehausung komplett ab. Feuerwehreinsatzleiter Gerald Schönwälder schätzte den entstandenen Schaden auf 7.000 Euro. 21 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr sowie der Freiwilligen Feuerwehr Senne waren vor Ort, um die Flammen zu bekämpfen. "Wir mussten große Teile des Gartenhauses auseinanderziehen, um an alle Glutnester heranzukommen. Wenig später fiel es dann auseinander." Immerhin: Direkt neben dem Gartenhaus war noch ein Brennholzlager. Ein Großteil davon blieb unbeschadet. Fröhliche Begleitung für die Einsatzkräfte: "Das Minischwein lief während der Löscharbeiten weiter in dem Garten herum. Es wollte immer wieder in seinen Stall hinein, den es nicht mehr gab", sagte Schönwälder. "Das war wohl die Macht der Gewohnheit." Die Brandexperten gehen davon aus, dass ein technischer Defekt eines Heizgerätes in dem Schweinestall das Feuer entzündet hat. Der Einsatz war um 12.30 Uhr beendet.

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