Gemütliche Strohecke: Einmalig und einladend sind die Strohballen auf dem Weihnachtsmarkt der Christuskirche, die der evangelische Familienkreis als Veranstalter zu netten Sitzgruppen gestapelt hat. Hier schmeckt der Glühwein nochmal so gut, findet diese fröhliche Runde. - © Foto: Sibylle Kemna
Gemütliche Strohecke: Einmalig und einladend sind die Strohballen auf dem Weihnachtsmarkt der Christuskirche, die der evangelische Familienkreis als Veranstalter zu netten Sitzgruppen gestapelt hat. Hier schmeckt der Glühwein nochmal so gut, findet diese fröhliche Runde. | © Foto: Sibylle Kemna

Senne Dschungelbuch und Glühwein auf dem Senner Weihnachtsmarkt

Rund um die Christuskirche: Weihnachtsmarkt ist wieder Besuchermagnet

Sibylle Kemna

Senne. Der erste Advent ist für die allermeisten Senner reserviert: Für den Weihnachtsmarkt rund um die Christuskirche, den der evangelische Familienkreis seit 29 Jahren mit viel Liebe und Strahlkraft gestaltet. Er zog am Wochenende wieder Hunderte von Besuchern an. Mit einem ersten Höhepunkt im abwechslungsreichen Programm sorgte die offene Ganztagsbetreuung der Bahnhofschule Senne schon früh für richtig viel Zulauf. Das „Dschungelbuch“ von der Theater- und der Sing-a-song-AG hatte zwar ein wenig Mikrofonprobleme, war aber liebevoll inszeniert und die kleinen Schauspieler voller Spielfreude. Es wurde mit Freude und Begeisterung vom Publikum verfolgt. Bei untergehendem Sonnenschein und knackiger Kälte ging es draußen weiter mit Karussellfahren für die Kleinen, Ponyreiten für die Größeren und Glühwein für die Großen, die viele Freunde und Bekannte trafen und sich mit ihnen gerne in den Strohecken zusammensetzten. Rund ein Dutzend liebevoll gestaltete Stände luden ein zum Bummeln, darunter natürlich der der Buschkampschule, die hier alljährlich für Alodo in Benin sammelt.Afrikanisches Patenprojekt „Ich hab fünf Euro einkassiert“, freute sich Joline (9) über ein von ihr verkauftes Haus aus Beton mit Lichterkette. Jede Klassenstufe hatte mit Hilfe der Eltern eine Bastelidee verwirklicht und die Viertklässler übernahmen voller Stolz das Anpreisen und Verkaufen. Gesammelt wurde für das afrikanische Patenprojekt auch am Sonntag beim Konzert der Schüler. „So kommen in der Regel um die 1.000 Euro zusammen“, berichtete Klassenlehrerin Kerstin Kahl von der 4b stolz. Kerzenziehen und Glücksrad, Lebkuchenherzen verzieren und den sagenhaften Geschichten im Märchenwald lauschen, ein Geschenk vom Nikolaus ergattern, günstige Bücher kaufen, den wunderschönen Klängen des Posaunenchors und von „KlangArt“ lauschen – es gab viele Gelegenheiten des Zeitvertreibs auf diesem kleinen, aber feinen Markt. Natürlich fanden sich hier auch Weihnachtsgeschenke, wie die Wärmesohle mit Rapsfüllung oder die dekorierten Lochsteine von Heike Johner-Fielstedde, die die „Hühnergötter“ als Glücksbringer und schönes Geschenk anpreist. „Sonst helfe ich immer an einem der Stände des Familienkreises, aber jetzt meinten die anderen, ich solle auch mal ausstellen“, berichtete die Mitorganisatorin. Schließlich wollen die Verantwortlichen den Besuchern immer wieder neue Hobbyhandwerkskunst bieten. 30 Stände sind es insgesamt und sie bieten Praktisches und wunderschöne weihnachtliche Dekoration.

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