Im Trüben fischen: Ein Spezialtaucher der Polizei steht in dem Anglerteich in Bad Oeynhausen. Zwei Meter tief, ein Meter Sicht und zehn Grad kalt. - © Elke Niedringhaus-Haasper
Im Trüben fischen: Ein Spezialtaucher der Polizei steht in dem Anglerteich in Bad Oeynhausen. Zwei Meter tief, ein Meter Sicht und zehn Grad kalt. | © Elke Niedringhaus-Haasper

Bielefeld/Bad Oeynhausen Mord in Senne: Die letzte Suche nach der Mordwaffe

Polizeitaucher durchkämmen einen Anglerteich am Eichenweg. Die gesuchte Schrotflinte finden sie nach vier Stunden nicht. Tatverdächtiger aus Bad Oeynhausen bestreitet weiterhin die Tat

Bad Oeynhausen/Bielefeld. Nach den tödlichen Schüssen auf die 41-jährige Bielefelderin Tanja S. hat die "Mordkommission Eister" am Montag ein letztes Mal nach der Schrotflinte gesucht, mit der Unternehmer Georgios S. (53) am 15. September seine Frau getötet haben soll. Doch auch die aufwendige Suche mit Polizeitauchern in dem Anglerteich am Eichenweg verlief ergebnislos. Allerdings verdichten sich auch ohne die wichtige Tatwaffe Beweise und Indizien immer mehr gegen den Unternehmer aus Bad Oeynhausen. Ein Anwohner hatte am Vormittag der Tat (gegen 8 Uhr am 15. September) an dem Anglerteich in der Nähe der Wöhrener Straße, der grob zwischen der Firma des Tatverdächtigen und seiner Privatwohnung liegt, einen schwarzen Mercedes bemerkt, aus dem ein südländisch aussehender Mann gestiegen und aufgeregt hin und hergelaufen sein soll...

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