Fleißige Helfer im Forst: Gisela Hähne (vorne v.l.), Marianne Wagner, Lilli Meyer, Sophie, Jessy Wördemann, sowie (hinten v.l.) Forstwirt Oliver Arlt, Sven Meyring, Forstmann Henrik Jazwinski, Schulleiter Joseph Oeding, Forstamtsmann Thomas Busche, Susanne Schoeper, August Kuhlmann und Herbert Gehlhaut gehören zur Truppe der an der Pflanzaktion des Abendgymnasium Beteiligten. - © Sibylle Kemna
Fleißige Helfer im Forst: Gisela Hähne (vorne v.l.), Marianne Wagner, Lilli Meyer, Sophie, Jessy Wördemann, sowie (hinten v.l.) Forstwirt Oliver Arlt, Sven Meyring, Forstmann Henrik Jazwinski, Schulleiter Joseph Oeding, Forstamtsmann Thomas Busche, Susanne Schoeper, August Kuhlmann und Herbert Gehlhaut gehören zur Truppe der an der Pflanzaktion des Abendgymnasium Beteiligten. | © Sibylle Kemna

Bielefeld Abendgymnasium: Schüler und Lehrer pflanzen 1.000 Laubbäume

1.000 Laubbäume für den Teuto

Senne. Zum zweiten Mal trafen sich Lehrer und Schüler des Abendgymnasiums, um gemeinsam Bäume zu pflanzen. Bei idealem Pflanzwetter brachten sie rund 1.000 kleine Laubbäumchen in die Erde. Etwa 50 Lernende und Lehrende versammeln sich im oberen Bereich des Senner Hellwegs, wo das Forstamt zuvor einen Kieferbestand ausgedünnt hatte. „Wir wollen hier einen Baumartwechsel in Richtung Mischwald, und deshalb sollen Buchen und Eichen dazu kommen“, berichtet Forstamtmann Thomas Busche, der die Helfer anleitet. „Sich im Wald zu treffen und gemeinsam Bäume zu pflanzen, das fördert die Gemeinsamkeit und das Zusammengehörigkeitsgefühl“, sagt Joseph Oeding, Schulleiter am Abendgymnasium, der sich über die Resonanz unter seinen Lehrern und Schülern freut. Sie machen mit dem Pflanzspatel ein Loch in die Erde, legen den gefüllten Spatel dann vorsichtig zur Seite, um das Loch wieder genau damit zu füllen, nachdem sie das kleine Bäumchen dort platziert haben. „Das macht Spaß“, finden Lilli Meyer und Jessy Wördemann, die zusammen mit Jessys Tochter Sophie (2) ein Pflanzteam bilden. Sie ziehen nach dem Festtreten der Erde leicht an der gerade gepflanzten, 50 bis 80 Zentimeter langen Buche oder Eiche, um zu kontrollieren, ob das kleine Bäumchen auch gut im Waldboden steht. Richtig im Arbeitsfieber sind Lehrerin Marianne Wagner und ihr Team. Der eine entfernt die herumliegenden Äste, um an den Waldboden zu kommen, der nächste setzt den Spaten an, und der dritte bringt das Bäumchen ein. „Da kommt man ganz schön ins Schwitzen“, meint Gisela Hähne. „Wenn wir 50 Bäume schaffen, sind wir gut.“ Doch Busche erklärt: „Die Menge ist nicht entscheidend, arbeiten Sie in aller Ruhe.“ Er hat zuvor mit dünnen Seilen die zwei Meter voneinander entfernten Reihen markiert. Die Bäumchen kommen im Abstand von einem Meter in die Erde. Sie wurden vom Forstamt zur Verfügung gestellt. „So eine kleine Buche kostet nur 40 bis 50 Cent“, berichtet Busche, der mit seinem Team in der nächsten Woche die restliche Fläche aufforsten wird. „Sonst siedelt sich hier ganz schnell die Traubenkirsche an, da würde alles zuwachsen.“ Busche freut sich über die Pflanzaktion. „Das ist eine schöne gemeinsame Arbeit, die den Leuten den Wald näher bringt.“ Auch Isabell Rosen wird zu dieser Ecke des Teutoburger Waldes nun eine besondere Beziehung haben. „So bewusst und in der Gruppe hab ich noch nie vorher Bäume gepflanzt.“

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