Hell und Modern: Durch das Mobiliar sind in der großen Halle des ehemaligen Porsche-Zentrums kleinere Bereiche geschaffen worden, die Ruhe schaffen. - © Judith Gladow
Hell und Modern: Durch das Mobiliar sind in der großen Halle des ehemaligen Porsche-Zentrums kleinere Bereiche geschaffen worden, die Ruhe schaffen. | © Judith Gladow

Bielefeld Neues Asia-Restaurant am Stadtring: Porsche-Zentrum wird „Panda King“

Die Räume des ehemaligen Autohauses hat der neue Betreiber in den vergangenen Monaten umgewandelt. Dort, wo zuvor hochpreisige Fahrzeuge verkauft wurden, gibt es ab Januar chinesisches Essen – am Buffet und à la carte

Judith Gladow

Bielefeld-Brackwede. Dort, wo bis vor einigen Monaten noch Autos zum Verkauf standen, schmücken jetzt saftiges Bambusgrün und viele, viele Pandas – als Figuren und auf Wandbildern – die große, helle Halle. Denn im ehemaligen Porsche-Zentrum am Stadtring zieht nun ein Asia-Restaurant mit immensen Ausmaßen ein. Im „Panda King" gibt es insgesamt 382 Sitzplätze auf 1.400 Quadratmeter, einen Kinder-Spielraum, abteilbare Bereiche für geschlossene Gesellschaften und einen großen Bereich für das Buffet. Betreiber Feng Guo hofft, in vier bis sechs Wochen eröffnen zu können. Er habe schon ein Auge auf die Immobilie geworfen, als das Porsche-Zentrum seinen Umzug an den Ostring angekündigt hatte, erzählt Guo. Vor etwa einem Jahr erhielt Guo endlich den Zuschlag für sein geplantes Restaurant. „Es war in diesem Jahr nicht einfach, Termine mit Handwerkern zu bekommen", erzählt Guo. Dennoch: Mittlerweile steht das Mobiliar und die Dekoration, wenn auch vieles noch zum Schutz in Plastikplane verpackt ist. Neben seinem bärigen Titelhelden hat Guo auch die Vergangenheit des Standorts mit aufgenommen: So prangt über den fünf modernen Buffettischen, die 5,80 Meter lang sind und wie große Limousinen wirken, als Deckengemälde eine Rennbahn. Auf der sind allerdings keine Autos unterwegs, sondern – na, klar – Pandas. Der Bereich für die Gäste ist dort, wo vorher die Autos ausgestellt waren und mit einer Fußbodenheizung ausgestattet. Im hinteren Teil warten die Küchenmöbel noch auf ihre Montage. Rund 150 Quadratmeter sind hier vom Boden zur Decke neu gefliest worden. Daneben befindet sich ein eigener Raum für die mehr als zehn Mitarbeiter, die Guo im „Panda King" beschäftigen wird. Die Köche holt Guo eigens aus China, wo sie die traditionelle Küche gelernt haben. Als Highlight für die jüngeren Gäste wird es am Buffet auch Sushi zur Auswahl geben. Außerdem würden auch Gerichte à la carte angeboten, darunter auch kantonesische Spezialitäten. „Da kocht man mehr mit Ingwer und Knoblauch", erklärt Feng Guo. Der 42-Jährige bringt einige Gastronomie-Erfahrung mit. „Ich bin schon damit aufgewachsen", sagt Guo, der zuletzt ein chinesisches Restaurant im Rheinland geleitet hatte, das er aber zu Gunsten des „Panda King" in andere Hände gegeben habe. „In der Gastronomie muss man für die Gäste vor Ort sein", betont er. Er hofft, dass er am 16. Januar schon die Eröffnung feiern kann, denn für diesen Tag konnte er eine Kung-Fu-Show buchen. Fest steht dieser Termin allerdings noch nicht.

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