So soll das neue Sport- und Freizeitgelände am Wiesenbach aussehen – mit Boule- und BMX-Bahn, Skaterflächen und Sitzbänken. - © GRAFIK: UMWELTBETRIEB STADT BIELEFELD
So soll das neue Sport- und Freizeitgelände am Wiesenbach aussehen – mit Boule- und BMX-Bahn, Skaterflächen und Sitzbänken. | © GRAFIK: UMWELTBETRIEB STADT BIELEFELD

Schildesche Prachtstück im Grünen

Schildescher Bezirkspolitiker bringen Sportpark am Wiesenbach auf den Weg

Schildesche. Zwei Boule-Bahnen, Sitzbänke, eine BMX-Bahn, eine Asphaltfläche für Skateboards und vieles mehr: Der neue Sportpark am Wiesenbach soll künftig allen Generationen als Betätigungsfeld zur Verfügung stehen. Mit einer Enthaltung (FDP) stimmten die Bezirkspolitiker während der jüngsten Sitzung für den Vorschlag der Verwaltung.

Steve Wasyliw (CDU)schwärmte: "Ich freue mich. Das wird ein Prachtstück in Schildesche." Auch die übrigen Politiker sprachen übereinstimmend von einer "Bereicherung" für den Ort. Positiv wurde die Beteiligung der Öffentlichkeit gewertet. Es hatte in diesem Jahr zwei Bürgerversammlungen gegeben.

Anzeige

Brinja Klemp vom Sportamt erläuterte, dass der ursprüngliche Zeitplan, der eine Realisierung bis 2014 vorsah, durch kostensparende Lösungen auf 2013 verkürzt werden kann: "Wir bauen alles in einem Rutsch." Durch die Aufgabe des bisherigen Sportplatzes würden Gebäude-und Personalkosten von 40.000 Euro eingespart. Die gesamten Baukosten betragen laut Verwaltungsvorlage 352.000 Euro. Die Pflegeklasse bei der Grünunterhaltung ändere sich nicht. Der Aufwand bleibe in etwa der gleiche, könne sich eventuell sogar reduzieren, weil Vandalismusschäden am Gebäude wegfallen würden. Für die Grünpflege stünden 9.200 Euro im Jahr zur Verfügung.

Für Martin Sauer (Grüne) ist die neue Anlage ein guter Ersatz für den vereinsgebundenen Sport. Allerdings erscheinen ihm die Kosten für die Bepflanzung hoch: "Das ist ja ein Batzen Geld." Thomas Berger vom Umweltbetrieb begründete dies mit der großen Fläche von über 15.000 Quadratmetern: "Wir müssen hier neuen Oberboden auftragen, weil die Fläche kieselrotbelastet war."

Wenn Boden an anderer Stelle zur Verfügung stehe, wolle man über das städtische "Bodenmanagement" versuchen, ihn zu bekommen. Die SPD-Fraktion schlug in einem Prüfauftrag an die Verwaltung vor, den Aushub, der bei der Stiftsmühle anfällt, am Wiesenbach zu verbauen. Bezirksamtsleiter Gerhard Holtmann erklärte, dass es bereits Verträge mit den beteiligten Firmen gebe. Wenn der Schul- und Sportausschuss am 4. Dezember sowie der Rat der Stadt am 20. Dezember ebenfalls grünes Licht geben, können die Bauarbeiten am neuen Sportpark beginnen.

Anzeige
Anzeige
Anzeige


realisiert durch evolver group