Auf der Beckhausstraße kam es zu einer Kollision. - © Archivfoto: Christian Weische
Auf der Beckhausstraße kam es zu einer Kollision. | © Archivfoto: Christian Weische

Bielefeld Unfall auf Linie 1: Auto kollidiert an Bielefelder Beckhausstraße mit Stadtbahn

Erneut Kollision an der Ecke Deciusstraße / Keine Verletzten

Dennis Rother

Bielefeld. Wieder hat es am Mittwochmorgen an der Beckhausstraße in Bielefeld-Schildesche einen Stadtbahnunfall gegeben, wieder ereignete sich die Kollision an der Ecke Deciusstraße. Diesmal war der Ausgang indes glimpflich: Es gab keine Verletzten. Gegen 9 Uhr wollte laut Polizei eine 64-jährige Skoda-Fahrerin mit ihrem Pkw von der Beckhausstraße in die Deciusstraße über die Schienen abbiegen. Sie war stadteinwärts unterwegs. Parallel fuhr zu diesem Zeitpunkt eine Bahn der Linie 1. Beim Abbiegemanöver nach rechts kam es zur Kollision: Die Bahn prallte aufs Heck des Autos, das Auto schleuderte daraufhin über die Fahrbahn und kollidierte wiederum mit einem Seat. Der Wagen, in dem eine 63-Jährige am Steuer saß, hatte an der Deciusstraßen-Ampel vor Rotlicht gehalten. Weil es zunächst hieß, dass eine Person unter der Bahn eingeklemmt sei, rückte die Feuerwehr mit Rüstzug und insgesamt 25 Mann aus, sagte Einsatzleiter Gordon Majewski. Die frühe Info stellte sich jedoch - glücklicherweise - als falsch heraus. An den Pkw entstand Blechschaden in Höhe von rund 4.500 Euro, abgeschleppt werden musste nicht, hieß es von der Polizei. Beide Autofahrerinnen blieben unverletzt, sagte Feuerwehr-Einsatzchef Gordon Majewski. Stadtbahnfahrer sowie -gäste kamen ebenfalls ohne Blessuren davon, berichtete MoBiel-Sprecherin Lisa Schöniger. Kurzfristig seien Busse als Schienenersatzverkehr eingesetzt worden, die Bahn habe schließlich aber weiterfahren können. Wegen des Unfalls war die Beckhausstraße kurzzeitig gesperrt, es kam zu Verkehrsstörungen. Die Feuerwehr rückte nach rund 30 Minuten wieder ab. Die Beckhausstraße gilt seit seit langem als Unfallschwerpunkt. Wegen etlicher Seitenstraßen, in die Autofahrer über die Schienen abbiegen, kam es in den vergangenen Monaten und Jahren immer wieder zu teils schweren Zusammenstößen.

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