Überquerung: Diese junge Mutter hat sich und ihre Kinder mit dem passenden Schuhwerk ausgestattet. - © Sylvia Tetmeyer
Überquerung: Diese junge Mutter hat sich und ihre Kinder mit dem passenden Schuhwerk ausgestattet. | © Sylvia Tetmeyer

Schildesche Ein Bielefelder Trimm-Dich-Pfad ist unbenutzbar

Wiesenbach: Auf den Gehwegen im Freizeitpark bilden sich regelmäßig große Pfützen. Nun soll saniert werden. Die Bezirksvertreter unterstützen das Vorhaben mit 6.612 Euro

Sylvia Tetmeyer

Schildesche. Seit seiner Eröffnung im Juni 2014 ist der Sport- und Freizeitpark immer wieder im Gespräch. Der Grund: Nach Regenwetter ist das Wiesenbach-Gelände mit großen und kleinen Pfützen übersät. Der Trimm-Dich-Pfad kann dann nur eingeschränkt genutzt werden. Jetzt hat die Bezirksvertretung einstimmig beschlossen, ihre Grünunterhaltungsmittel in Höhe von 6.612 Euro zur Verfügung zu stellen. Der Umweltbetrieb (UWB) kennt das Problem. 2016 sind neue Entwässerungsrohre verlegt worden. Während der jüngsten Bezirksvertreter-Sitzung stellte die Bürgergemeinschaft für Bielefeld (BfB) einen Antrag an die Verwaltung. Diese solle mit der "Sanierung der Gehwege im Wiesenbach-Park und der Überarbeitung des Trimm-Dich-Pfades (Bultkamp Meile)" beauftragt werden. "Schon seit langer Zeit sind die meisten Wege, die durch das Wiesenbach-Gelände führen, nach Regenwetter für mehrere Tage in einem katastrophalen Zustand", sagt Renate Dedering. Der Untergrund müsse dringend überarbeitet werden. Die Pfützen würden sich durch das ganze Areal ziehen - von der Kleingartenanlage bis zum Horstheider Weg. Die BfB räumt ein, dass vor rund drei Monaten der Weg bis zur Lakemannstraße ausgebessert worden sei. Dies solle nun auch auf dem übrigen Areal geschehen, das von vielen Joggern und Spaziergängern genutzt werde. "Weiterhin muss der Untergrund an einigen Stationen des dortigen Trimm-Dich-Pfades dringend saniert werden", heißt es in dem Antrag. Michael Ulrich Krüger (CDU) regt an, Finanzmittel des vereinsungebundenen Sports einzusetzen. Die bezirklichen Grünunterhaltungsmittel für 2017 sollen für eine "vollflächige Pflasterung des Zugangsweges in den Wiesenbachpark verwendet werden. In der Begründung heißt es: "Der teilweise wassergebundene Weg ist relativ stark abschüssig und spült immer wieder aus." Da er intensiv von Radfahrern und Fußgängern genutzt werde, solle ein verkehrssicherer Zugang hergestellt werden. Allerdings würde die Summe von 6.612 Euro nicht für eine "vollständige Finanzierung" ausreichen. Einige Anwohner haben sich inzwischen auf die Situation eingestellt. "Wenn man hier langgehen möchte, kennt man das Problem", sagt eine Mutter, die mit ihren Kindern vor einer sehr großen Pfütze steht. Da sich aber alle mit Gummistiefeln ausgerüstet haben, können sie das Nass zügig überqueren. Ein Fußgänger, der täglich mit seinem Hund im Park unterwegs ist, sagt: "Ich trage immer wasserfeste Schuhe."

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