35 Meter Durchmesser: Der neue Kreisverkehr ist befahrbar. Das Foto zeigt den Blick vom nördlichen Teil der Schloßhofstraße in die Schloßhofstraße Richtung Stadt. Der Abschnitt der Voltmannstraße bis zur Jöllenbecker Straße wird bis Ende 2018 komplett saniert. - © Andreas Zobe
35 Meter Durchmesser: Der neue Kreisverkehr ist befahrbar. Das Foto zeigt den Blick vom nördlichen Teil der Schloßhofstraße in die Schloßhofstraße Richtung Stadt. Der Abschnitt der Voltmannstraße bis zur Jöllenbecker Straße wird bis Ende 2018 komplett saniert. | © Andreas Zobe

Bielefeld-Gellershagen Es geht voran: Der Kreisel auf der Voltmannstraße ist fertig

Straßenbau: Sanierung liegt im Zeitplan. Voltmannstraße zur Zeit offen, am kommenden Montag wird das Stück zwischen Kreisel und Brodhagen zur Einbahnstraße. Gesamtfertigstellung Ende kommenden Jahres

Ansgar Mönter

Bielefeld-Gellershagen. Die Kreuzung ist Geschichte, der Kreisverkehr die Zukunft an der Voltmannstraße, Ecke Schloßhofstraße. Seit wenigen Tagen ist der Kreisel mit seinen 35 Metern Außendurchmesser geöffnet. Noch ist das Rund nicht optisch hergerichtet. "Es könnte im Winter bepflanzt werden, es gibt aber auch Ideen, dort eine Skulptur aufzustellen", berichtet Winfred Dörner, städtischer Bauleiter und zuständig für die Sanierung der Voltmannstraße. Wichtiger als die Verschönerung des Kreisels ist das Vorankommen der Sanierung. Die Stadt lässt die wichtige Verbindung im Westen für 4,55 Millionen Euro umbauen. Vom Land kommen etwa 1,8 Millionen Euro. Auch die Anwohner werden beteiligt. Die Voltmannstraße wird täglich von rund 11.500 Fahrzeugen genutzt. "Wir liegen voll im Zeitplan", teilt Dörner mit. Am kommenden Montag geht es weiter. Dann wird das etwa 250 Meter lange Stück zwischen Kreisverkehr und der Straße Am Brodhagen auf der südlichen Seite gesperrt, um mit den Bauarbeiten fortzufahren. Nach diesem Prinzip geht es im kommenden Jahr weiter, wenn auch der längere Abschnitt bis hin zur Jöllenbecker Straße dran ist. Immer wird erst eine Seite gesperrt, die andere bleibt befahrbar. Die jeweiligen Seitenstraßen sind dann auch abgebunden. In den Wettermonaten hängt der Fortschritt vor allem am Wetter. Bleibt es mild, gibt es keine Lücken. Frost und Schnee sorgen für Verzögerungen. "Vor allem Betonarbeiten sind nur ab fünf Grad Celsius möglich", erklärt Dörner. Sonst härtet er nicht aus. Ende 2018 soll die Voltmannstraße zwischen Jöllenbecker Straße und Schloßhofstraße fertig sein. Das Amt für Verkehr möchte den Termin unbedingt einhalten, denn anschießend geht es sofort weiter auf der Schloßhofstraße. Die ist vom Kreisverkehr bis zur Melanchthonstraße 2019 dran - sofern dafür die Gelder bereitgestellt werden. Danach sieht es aber aus. Rund 3,8 Millionen Euro, von denen ein Teil die Anlieger bezahlen müssen, rechnet das Amt für den Umbau der 1,6 Kilometer langen Strecke. Nicht nur der Unterbau wird erneuert, auch die Straßenaufteilung wird neu angelegt. Die bisher fehlenden Radwege werden kommen, Parkplätze fallen dafür weg. Die Pläne sind von den Protesten dagegen bisher unberührt. Aktuell plant das Amt auf 14 Metern Breite zwischen Voltmann- und Drögestraße 4,75 Meter Fahrbahn, je 1,50 Meter Schutzstreifen für Radfahrer, 2 Meter Parkstreifen auf jeweils einer Seite und je 2 Meter Gehweg sowie bis zur Melanchthonstraße 12 Meter Breite (hier ohne Parkstreifen). Fünf barrierefreie Mittelinseln sollen das Überqueren für Fußgänger erleichtern. An der Einmündung Drögestraße ist ein Kreisverkehr mit 30 Meter Außendurchmesser geplant, die Fußgängerampel hier entfällt.

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