In einer Wohnung im zweiten Obergeschoss dieses mehrstöckigen Wohnhauses ist der Brand ausgebrochen. Personen kamen nicht zu Schaden, die Bewohner konnten sich rechtzeitig ins Freie retten. - © FOTO: ANDREAS ZOBE
In einer Wohnung im zweiten Obergeschoss dieses mehrstöckigen Wohnhauses ist der Brand ausgebrochen. Personen kamen nicht zu Schaden, die Bewohner konnten sich rechtzeitig ins Freie retten. | © FOTO: ANDREAS ZOBE

BIELEFELD Flammen im Hochhaus

50 Feuerwehrleute im Einsatz / Brandursache ist noch nicht geklärt

Bielefeld. Schock am frühen Sonntagmorgen bei zahlreichen Bewohnern eines siebengeschossigen Mehrfamilienhauses im Stadtteil Baumheide: Um 8.09 Uhr wurden Feuerwehr und Rettungskräfte zu einem Brand am Sanddornweg alarmiert.

Da es sich um ein mehrgeschossiges Haus mit zahlreichen Bewohnern handelte, löste die Leitstelle eine erhöhte Alarmstufe aus und schickte neben Einheiten der Berufsfeuerwehr (Hauptwache und Wache Nord) die Löschabteilung Heepen zum Sanddornweg.

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Auf der Anfahrt habe man bereits die Rauchschwaden gesehen, zudem hatten weitere Anwohner telefonisch die Einsatzkräfte alarmiert. "Daraufhin wurde zudem die Löschabteilung Milse angefordert", so der Einsatzleiter der Feuerwehr gegenüber der NW. Da nicht klar war, ob es Verletzte gegeben hatte, rückte auch der Rettungsdienst aus, zudem wurde Rettungshubschrauber Christoph 13 zur Einsatzstelle geschickt.

Vor Ort stellten die Helfer fest, dass das Feuer vermutlich auf dem Balkon einer Wohnung im zweiten Obergeschoss ausgebrochen war. Nach Angaben der Polizei könnte auf dem Balkon gelagerter Sperrmüll in Brand geraten sein. Über eine Drehleiter und über das Treppenhaus verschafften sich die Feuerwehrleute Zugang zu der betroffenen Wohnung.

Aus dem Korb einer Drehleiter heraus begutachtet ein Feuerwehrmann den an Balkon und Wohnung entstandenen Schaden. - © FOTO: ANDREAS ZOBE
Aus dem Korb einer Drehleiter heraus begutachtet ein Feuerwehrmann den an Balkon und Wohnung entstandenen Schaden. | © FOTO: ANDREAS ZOBE

Die Bewohner des Hauses hatten sich bereits vor Ankunft der Retter in Sicherheit gebracht, Personen wurden bei dem Brand nicht verletzt.

Ein Übergreifen der Flammen auf das gesamte Haus oder weitere Wohnungen konnten die Einsatzkräfte zwar verhindern, allerdings entstand in der Wohnung, die direkt über dem Brandherd liegt, durch Rauch- und Rußeinwirkung erheblicher Schaden, so dass die Bewohner – ebenso wie die Familie, die in der betroffenen Wohnung lebte – vorübergehend nicht in ihr Zuhause zurückkehren können.

Die Feuerwehr war insgesamt mit rund 50 Kräften vor Ort, hinzu kamen Polizeibeamte und Mitarbeiter des Rettungsdienstes. Die Ursache des Feuers ist nach Angaben der Einsatzleitung noch unklar. Auch wo die Flammen zuerst ausgebrochen ist, wissen die Feuerwehrleute nicht. Experten der Kriminalpolizei haben noch am Sonntag die Ermittlungen aufgenommen.

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